Köln: CSD prüde? – “Provokateure sollen an den Pranger” (akt.)
11. Februar 2009 | Von ondamaris | Kategorie: HomosexualitätenNeuer Weg eines Miteinanders oder prüde Provinz-Posse? In Köln geben künftig verbindliche Regeln vor, wie man sich beim CSD verhalten darf.
Der ‘Kölner Lesben- und Schwulen-Tag’ (KLuST), 1991 gegründet, ist u.a. Veranstalter des Kölner CSDs. Am 19. Januar 2009 verabschiedete die Mitgliederversammlung des Vereins “nach langem und sorgfältigem Diskussionsprozess” eine “Kölner CSD Charta“.
Man wolle die “Integrations- und Strahlkraft der [Kölner] CSD-Parade nicht in Gefahr bringen lassen”, so die Begründung für das, was laut Charta “Regeln” für den CSD sind, deren “Beachtung von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CSD-Parade verbindlich” erwartet wird.
In der Kölner Lokalpresse stößt die “Kölner CSD-Charta” bereits auf Begeisterung:
“Zudem soll härter gegen – ohnehin strafbare Tatbestände – wie Entblößen oder sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit vorgegangen werden. Andere Teilnehmer und Zuschauer werden aufgefordert, derart provozierendes Verhalten nicht nur zu beobachten, sondern ihr Missfallen laut kund zu tun und die Polizei zu alarmieren”, berichtet der Kölner Stadtanzeiger.
Die neue Charta solle dem besseren Verhältnis von Lesben und Schwulen einerseits und Heteros andererseits dienen, betont KLuST-Vorstand Markus Danuser:
“Aber Danuser ist sicher, dass dies für das Verhältnis zwischen Schwulen, Lesben und Heterosexuellen heilsam und überfällig war. Nun habe man eine gemeinsame Basis.”
Der KLuST selbst bezeichnet die Charta auf seiner Site als Ausdruck von Taktgefühl:
“Bei der Parade zeigen wir selbstbewusst Lebensfreude und Vielfalt. Dazu gehört für mache [sic] auch ein gewisses Maß an Freizügigkeit. Für uns gehört dazu, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Taktgefühl beweisen.”
Wie das aussehen soll, weiß der Kölner Stadtanzeiger:
“Eines ist klar: Peitschenhiebe und Menschen an Hundeleinen gehören nicht in den Christopher Street Day. … Das sollte eigentlich jeder im Elternhaus gelernt haben: Sich öffentlich zu entblößen und andere zu erniedrigen oder zu beleidigen gehört sich nicht. Vor allem und erst recht nicht, wenn man für die eigene Gleichberechtigung kämpft. … In der Sado-Maso-Abteilung des Zuges sind überdies längst nicht mehr nur Homosexuelle zu sehen.”
Darüber, wie z.B. Betreiber von CSD-Party-Wagen oder so mancher Fetisch-Gruppe auf das Verbot von zu viel Fleisch oder Party-Drogen reagieren wollen, ist nichts bekannt. Auch wie das Taktgefühl der Teilnehmer zukünftig konkret kontrolliert werden soll, wird vermutlich noch zu erarbeiten sein.
weitere Informationen:
Kölner CSD-Charta als pdf
Cologne Pride website
Kölner Stadtanzeiger 10.02.2009: Provokateure sollen an den Pranger
Kölner Stadtanzeiger 10.02.2009: Demo oder Karneval?
queer.de 11.02.2009: Benimmregeln beim CSD Köln
TheGayDissenter 11.02.2009: Der Kölner CSD als Fronleichnamsprozession
samstagisteingutertag 11.02.2009: Kölner CSD mit Zucht und Ordnung
queer.de 12.02.2009: Homo-Gurke für den KLuST
chriskoeln 12.02.2009: CSD Köln soll ’sauber’ werden
samstagisteingutertag 12.02.2009: Trainingslager für Kölns Schwule
gaywest 13.02.2009: Linksruck beim Cologne Pride?
DerTagesspiegel 13.02.2009: Alles Provokation – Kölner CSD wird reglementiert
queer.de 16.02.2009: CSD-Charta: Berlin gegen ‘Sittenpolizei’
Kölner Stadtanzeiger 17.02.2009: ‘Die Paradiesvögel nicht verleugnen’
NRhZ online : Volkswartbund reloaded – Schwule Anstandswauwaus
Steven Milverton 17.05.2009: Kölner CSD: Von der “suspendierten” Charta zur CDU-Wahlkampfshow
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· gelesen: 3409 · heute: 8 · zuletzt: 2. September 2010
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Karneval ist in Köln eine ernste Sache. Und da der CSD von vielen als “schwuler Karneval” betrachtet wird, musste man auch hier restriktivere Massnahmen einführen. Das hiesse, dass demnächst Ledermänner in Chaps keine nackte Hintern mehr entblössen dürfen, sondern züchtig Feinripp tragen, die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz vom CSD verbannt werden, da sie gleich mehrfach gegen die neuen Richtlinien verstossen (insbesondere, weil sie das religöse Taktgefühl der Domstadt verletzen), und die Wagen auf Dekorationen mit überdimensionalen Dildos, aufgeblasenen Kondomen usw. verzichten müssen? Von den Passanten ganz zu schweigen, die sich vor und nach der Parade auf Parties und Feiern zügellos vergnügen. Selbstverständlich muss im nächsten Jahr das Begleitprogramm zum CSD auf Provokationen durchforstet werden, um kein schlechtes Licht auf die Veranstaltung fallen zu lassen.
Mir scheint, die Macher haben das letztjährige Motto “null Toleranz” zu sehr verinnerlicht…
was kommt als nächstes. vielleicht heteronormatives verhalten und outfit mit einem kleinen aufkleber so unter dem revers . . .” ich bin schwul ich darf hier laufen”.
als nächstes entschuldigt ihr euch noch dafür das ihr schwul seid. . . . ach was sag ich das ihr überhaupt geboren seid.
sorry aber ihr kölner habt n sprung in der schüssel.
die schwule bewegung war einmal ein labor, in dem vielfältige lebensentwürfe und sexuelle spielarten gedeihen konnten, in dem man auf das “taktgefühl” der mehrheit keine rücksicht nehmen musste und eigenen regeln folgen konnte.
statt diese vielfalt weiterhin zu verteidigen, auch und gerade dort, wo sie das taktgefühl der mehrheitsgesellschaft verletzt und wo neue regeln nicht sofort von jedem verstanden werden, haben sich die kölner veranstalter offenbar entschieden, diese vielfalt einer pseudotoleranz zu opfern.
es ist aber keine toleranz, wenn die gesellschaft das anerkennt, was ohnehin nicht aneckt. toleranz bedeutet, auch provokationen auszuhalten, das fremdartige wahrzunehmen und sich mit dem zu beschäftigen, was man im ersten moment ablehnt.
dazu muss das ungewohnte aber erst einmal sichtbar werden!
ich bin von dieser entscheidung der kölner veranstalter zutiefst enttäuscht. diese strategie ist nicht nur ärgerlich, sie wird auch nicht erfolgreich sein.
hier wird nicht mehr um echte toleranz geworben, hier wird die ausgrenzung geadelt.
Im ersten Moment frage ich mich wirklich, wie bescheuert man sein muss, eine “Charta” zu entwerfen, die das Verhalten anderer reguliert. Aber gut, warum sollten Schwule und Lesben weniger dumm sein als Heterosexuelle. Was aber wirklich skandalös ist, ist die Form, wie fernab von geltenden Rechtsnormen ein Grüppchen von Homos “Verbrecher” an den Pranger stellen will. Das Mittelalter grüßt und die SA wusste auch, wie man Menschen demütigt, indem man ihnen Schilder um den Hals hängt.
Irgendwie schäme ich mich gerade für meine Stadt….
So wird der CSD noch seichter als er eh schon ist. Und das hatte ich letztes Jahr noch für unmöglich gehalten.
tja, das ist das elend der identitäspolitik. sie führt zu neuer normierung. “was schwul ist, bestimmen wir.” oder gesundes volksempfinden in rosa.
und irgendwie habe ich das köln schon immer zugetraut.
wie schrieb kalle so schön:
“Karneval ist in Köln eine ernste Sache.”
@ Carsten:
) – warum fällt mir sowas nicht als headline ein?
tja – das ist ein dilemma. aber dass schwulen- und lesbenorganisationen das dann auch noch so massiv selbst aktiv angehen … befremdlich …
“gesundes volksemfinden in roda” – klasse
a propos, identitätspolitik – kommt morgen
@ MithrasX:
lange nichts gehört – schön dich wieder hier zu lesen
tja … das mit dem schämen, kann ich mir vorstellen, als exexex-kölner …
schon erstaunlich, wohin sich die einst recht fortschrittliche schwulen- und lesbenbewegung der stadt da so entwickelt hat in den letzten jahren …
allerdings – der csd wird ja auch nur so seicht, wie wir ihn mitmachen. entweder es geht keiner hin (okay, für die anekdoten, “stell dir vor es ist Kölner CSD und keiner geht hin” …) – oder wir machen den csd allen stadtanzeigern und klüsten zum trotz wieder mehrt zu dem, was er sein könnte – gemeinsam
@ samstagisteingutertag:
das irritieredne ist an der sache für mich: nach diversen ereignissen nicht nur in kökn (wenn ich da an folsom-folgen denke …) scheitn ja eine debatte zu diesem thema in den szenen durchaus angebracht, ein nachdenken darüber, wie kann denn diese gratwanderung klappen zwischen die eigenen lüste fetische vorlieben ausleben -beim csd auch offen sichtbar- einerseits und dem respekt vor den anderen andererseits. das thema scheint ja da zu sein – allein, der gewählte ansatz führt wohl kaum noch zu zielführenden debatten … dumm gelaufen ;-(
@ Klaus:
nun – ein labpor schient es jedenfalls nicht zu sein, was den veranstaltern des kölner csds vorschwebt … dann dürften sie nicht solche regeln und aufforderungen in die welt setzen.
um vielfältige lebensentwürfe scheint es auch nicht zu gehen – sondern um den (aus sicht des klust) ‘richtigen’ … wie langweilig …
“es ist aber keine toleranz, wenn die gesellschaft das anerkennt, was ohnehin nicht aneckt” – genau! zustimmung
@ Dennis:
tja … ich kann dir leider nur zustimmen …
solcherlei macht mich ratlos …
ich zitiere gay dissenter
http://stevenmilverton.com/2008/07/12/kolner-csd-befindlichkeiten/
Mir wird deutlich, dass
* Schwule sich gefälligst normal verhalten sollen. So normal, dass niemand merkt, dass sie schwul sind.
* zu den größten feinden schwuler Menschen schwule Menschen gehören.
* * * * *
leider hat sich the geay dissenters wahrnehmung bestätigt. heute ist ein schwarzer tag in der geschichte des deutschen gay movements. und das sage ich der ich eine hiv positive hete bin, . . . .
. . . . weil ich weiß wie es sich anfühlt ausgegrenzt zu sein
. . . . weil ich weiß wie es sich anfühlt nicht geliebt zu werden
. . . . weil ich weiß wie sehr jeder mensch es sich wünscht geliebt und akzeptiert zu werden.
bis auf unsere würde haben die meisten von uns mehr verloren als die meisten menschen. wenn wir das was uns niemand nehmen kann – unsere würde von selbst aufgeben – dann kann uns niemand helfen. dann haben wir es auch nicht anders verdient.
insofern fällt das statement von Klust vom 11.07.2008 unter die rubrik “was interessiert mich mein geschwätz von gestern”.
http://www.ksta.de/html/artikel/1214566291871.shtml
Kölle alaaf!
Diese Narren!
@ dennis:
)
ich gestehe neidlos, die heten-kassandra hat recht
@ antiteilchen:
)
nu – nur dass “ein schelm wer böses dabei denkt” hier leider nicht passt
ich denke da eher an das bild der narrenmühle
@ kalle:
klasse, dass du auf das letztjährige (und schon nicht unproblematische) motto des kölner csds hinweist !
hoffentlich gibt’s nicht nächstes jahr “null toleranz für homo-abweichler” …
Ich hab´ doch gar nichts gegen Schwule, – wenn sie nicht immer so schwul wären.
Am liebsten hab´ ich sie verpartnert, still und zurückgezogen dürfen sie leben.
Der CSD Köln kann doch jetzt einfach dichtmachen, oder?
Bei soviel Dummheit: Nein, Herr Bischof, für die gibt es keine Heilung.
Artikel 6 + 9 des Kölschen Grundgesetzes:
“Seid kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen.”
Ähhh, “CSD-Charta”???
Wat soll dä Quatsch?
Kenne mer nit, bruche mer nit, FOTT DOMET.
Da bereitet das Verleihen der “Homo-Gurke” doch mal wieder richtig Freude:
Homo-Gurke für den KLuST
@ Alf:
treffer … “nur nicht immer so schwul wären” …
ergänmzen könnte man noch – leise sollen sie sein, und dabei wohlhabend, von wegen der werbekunden …
@ termabox:
fott domett – genau !
@ chriskoeln:
stimmt, das kann ich mir vorstellen, dass diese preisverleihung und die laudatio spaß macht
danke für deinen kommentar, der einige konsequenzen und absurditäten dieses vorauseilenden hausmeister-gehorsams aufzeigt und die struktur “probleme innen – feinde von außen” offenlegt.
dies zeigt auch umso deutlicher, dass ein von dir erwartetes “erstes zurückrudern” in sachen allmachtsphantasien nicht ausreicht – hier geht es um tiefer liegende dissenzen, denen herr d. (und der klust) nur in worten ausdruck verliehen hat
Die Diskussionen habe ich in den letzten drei Jahren live und in Farbe miterlebt, all die Klust Sitzungen, Pascha, SM Szene, Anfeindungen von Lesben das ich mich als Frau auch manchmal von nem Kerl schlagen lasse/was macht hete eigentlich beim CSD, ach hete ist gar nicht hete, ach schlagen ist gar nicht schlagen, Leder ist gar nicht pervers, ach Chaps usw, sind nicht gewaltverherlichend?
Herr D. vom Klust hat im letzten Jahr wortwörtlich verkündet, das man niemals damit beginnen wird, andere wegen ihres Andersseins auszugrenzen, gerade die SM Szene und ihr auftreten gehöre dazu, nun wünsche ich mir ich hätte ein Diktiergerät dabei gehabt.
Die Nulltoleranz Kampagne scheint nach hinten losgegangen zu sein.
Der Druck von aussen ist nicht mehr hoch, man hat alles was man wollte, Mann kann Mann heiraten, Frau kann Frau heiraten, abgesichert ist man auch. Also beginnt man die eigenen Leute auszugrenzen die jahrelang gut genug waren um auf sich aufmerksam zu machen.
Das Mann mit Mann wieder Angst haben muss über die Ringe am Samstagabend zu schlendern, hei is doch kein Problem, müssen die in der Öffentlichkeit Händchen halten oder knutschen, können die das nicht Zuhause machen? Männer im Fummel, das muss ja nun wirklich nicht sein und dann die ganzen Kampflesben sollen sich anziehen wie ne Frau, verhalten wie ne Frau, dann gibts auch keine Probleme. Was die im Bett machen geht ja keinen was an, genau da ist Ironie Zynismus und einiges andere dabei, der Klust hat sich den schreienden Weibern und denen die für die “Moral” stehen unterworfen, politisch? Ja klar politisch korrekt, brav und auf keinen Fall auffallen und aus der “Norm” gehen.
Schauspieler von vorne nach hinten, man könnte fast meinen man habe Politiker vor sich die heute nicht mehr wissen was sie gestern noch kundgetan haben – ein weiterer Grund darüber nachzudenken, eine Alternative zum KLUST CSD zu starten, denn wie in dem Schreiben vom Klust sehr gut erinnert wurde, der CSD jährt sich zum 40. nicht der Klust.
@wanja
wieviel “anders” darf man sein? wieviel “anders sein” läßt die gesellschaft zu – verkraftet die gesellschaft? wieviel “anders sein” dürfen sich die anderen erlauben zu sein?
in der tat – das ist traurig.
und dann – das darf man nicht vergessen: ausgrenzung – ablehnung – dieses Phänomen ” die eigenen Leute auszugrenzen” ist imo nachvollziehbar. nachvollziehbar insofern das unsere kultur aus heteronormativen regeln – werten und tradition errichtet wurde – basiert. würde unsere kultur homosexuell geprägt dann würden die heterosexuellen – also die anderen – sich mit dem gleichen problem – phänomen konfrontiert sehen.
insofern ist homosexualität ( ich gehe jetzt mal von Homosexualität als sexuelle Orientierung aus, bei der Liebe, Romantik und sexuelles Begehren ausschließlich oder vorwiegend für Personen des eigenen Geschlechts empfunden wird aus) nicht gleichzeitig mit dem losassen von (hetero)normativen werten verbunden. sich von werten – bewertungen und allgemein gültigen regeln freizumachen heißt – nach meinem verständnis verbindliche regeln und werte die ein miteinander ermöglichen als grundlage zu schaffen und – darum geht es ja – jede form – die vielfalt – dieses do what you like zu leben. das heißt nicht grenzen und rücksichtslos zu sein.
das ist mir gestern aben – als auf arte die teddys anläßlich der berlinade verteilt wurden klar geworden. anzug mit krawatte – ledermaske, chaps. bunte hemden, drag queens . . . . . .
wenn man dieses starre regelsystem das in vielen köpfen – hete wie homo – wie etwas zu sein hat und wie nicht präsent ist auf die natur übertragen würde . . . . .dann wäre die welt grau und trist. graue rosen, grauer flieder, fraues gras, grauer himmel, graue sonne . . grau sam
lg dennis
demnächst gibts dann wohl das Kölner-CSD Mitto “mer fiere op britisch”, damit auch nix “störend” ins Blickfeld gerät in der rheinischen Metropole:
http://www.tagesschau.de/schlusslicht/warrington102.html
Ich hab´s ja schon immer gesagt:
dieses ganze öffentliche “schwule” Getue, diese agressiv dargestellte vorgebliche “Lebenslust” ist doch der eigentliche Grund für Homophobie!
Küssende Männer in der Öffentlichkeit, Männer in Frauenkleidern, Verstöße gegen die guten Sitten und andere unnormale Erscheinungen lösen doch verständlicherweise Schock und Angst bei unbescholtenen Bürgern aus.
Es ist sehr zu begrüßen, daß hier endlich verantwortliche Homosexuelle die Aufgabe übernommen haben, ihre Neigungsgenossen an die Kandarre zu nehmen!
Integration erfordert eben die Unterwerfung und Anpassung von Minderheiten an die normale Mehrheit, und wer dazu nicht bereit ist, der … …
ei nu, eine charta hat nicht nur der csd, sondern ganz gewiss auch der kölner strassen-karneval.
und die hat heute doch noch zugeschlagen – angela merkel darf nicht (auf einem der wagen des rosenmontagszugs, als pappmachéfigur) barbusig durch köln fahrne, sie bekam in letzter minute einen bikini aufgemalt …
“Die Jecken sind empört über die Selbstzensur, denn sogar die Kanzlerin fand den Scherz nicht schlimm.” schreibt sogar die welt ( http://www.welt.de/vermischtes/article3229430/Nackte-Angela-Merkel-in-der-Problemzone-Karneval.html ) … die is ja eher nicht des umsturzes verdächtig, und auch nicht des provokateurs-status …
was sagt herr d. dazu?
armes köln …
[...] zusammen mit dem “Benimm-Katalog” den sich der CSD-Köln dieses Jahr, ohne Not, ausgedacht (Kölner CSD mit Zucht und Ordnung!!!) hat, erreicht langsam [...]