Body Maps – unser positives Leben

In der TU Berlin ist seit gestern (27.11.2008) bis zum 19.12.2008 die Ausstellung „Unser positives Leben – Eine Ausstellung von Body Maps aus Afrika, Asien und Deutschland“ zu sehen (täglich außer sonntags 8:00 bis 21:00 Uhr). Gezeigt werden Body Maps aus Afrika, Asien und Deutschland.

Die Organisatoren teilen dazu mit:

„zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag steht die Perspektive von Menschen, die mit HIV leben, im Vordergrund. Wir wollen den Betroffenen zuhören und sie verstehen, da sie der fachlichen Arbeit im HIV-Bereich ein Gesicht geben. Diesen Blickwinkel greift die von der GTZ initiierte Ausstellung „Unser positives Leben – eine Ausstellung von Body Maps aus Afrika, Asien und Deutschland“ auf, die zuvor in London zu sehen war. Innerhalb eines Workshops erarbeiteten HIV-positive Menschen aus Kenia, Indien und Thailand lebensgroße, sehr persönliche und ausdrucksstarke Selbstportraits, sogenannte Body Maps. Die Sammlung umfasst darüber hinaus Geschichten, Fotos und Zeichnungen.
Durch die künstlerisch-therapeutische Auseinandersetzung mit der Thematik werden sachliche Fakten mit persönlichen Geschichten und Lebenswelten angereichert. Diese „Erfahrbarkeit“ von HIV eröffnet neue Einblicke und fördert das Verständnis für Menschen, die mit dieser Krankheit leben.
Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung findet in Berlin ein von der DAH organisierter Workshop statt, in dem deutsche Betroffene ebenfalls eine Body Map erarbeiten. So soll ein Austausch der Perspektiven Betroffener aus Partnerländern und aus Deutschland ermöglicht werden.“

Parallel zur Ausstellung „Unser positives Leben“ findet eine Filmreihe statt:
in der Technischen Universität Berlin, Hauptgebäude,
Straße des 17. Juni 135, in Raum H2038
Start am Freitag, den 28. November 2008, 18.00 bis 20.00 Uhr mit dem Film
MEMORY BOOKS – DAMIT DU MICH NIE VERGISST
Deutschland/Schweiz 2008, 94 Min., Regie: Christa Graf

In Uganda schreiben infizierte Eltern, meist sind es die Mütter, mit ihren Kindern so genannte Memory Books, Erinnerungsbücher. Im Bewusstsein der Krankheit setzen sie sich gemeinsam mit ihren Kindern mit dem bevorstehenden Tod auseinander
Die Regisseurin wird bei der Vorführung anwesend sein und für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.

weitere Filme am 5., 12. und 19. Dezember.

Während der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung am 26. November betonte Christiane Paul, Schauspielerin und nationale Botschafterin des Welt-Aids-Tages, die Ausstellung könne jeder auch zum Anlass nehmen, sich zu fragen welchen Beitrag er/sie selbst gegen Ausgrenzung und für einen anderen Umgang mit Aids leiste.

Hier einige Eindrücke von den ausgestellten Body Maps sowie der Eröffnungs-Veranstaltung am 26.11.2008:

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