Geldsorgen führen zu schlechter Compliance

Schwierigkeiten die Zuzahlung für Medikamente und die Fahrtkosten zum Arzt zu zahlen hängen zusammen mit Unterbrechung oder Abbruch der HIV Therapie, berichtet eine Australische Untersuchung in HIV MEDICINE.

In Australien haben 14% ihre ART wegen Geldnöten unterbrochen, 9% haben die ART aus Geldmangel ganz abgebrochen.Sowohl die Unterbrechung einer ART als auch der Therapieabbruch sind bisher gut untersucht in den ärmeren Ländern.

Ungewöhnlich an einer neuen Untersuchung für Australien ist, daß sie in einem reichen Land gemacht wurde.

Australien gehört zu den G20-Staaten und liegt im Human Development Index der UN auf Platz 2 direkt hinter Norwegen (Deutschland Platz 9).

Australien bietet eine ART für alle Einwohner an. Die Patienten müssen jedoch eine Zuzahlung aus eigener Tasche leisten. Die Kranken müssen 17% der Kosten für Medikamente selbst bezahlen. Das geht dann bis zu einer maximalen Höhe der Selbstbeteiligung von 1317 AUD ( = ca. 1.100 EURO) pro Jahr. Rentner und einkommensschwache Menschen müssen immerhin noch bis zu 336 AUD ( = ca. 280 EURO ) bezahlen.

335 HIV positive Patienten (10 % davon waren mit HCV co-infiziert) haben einen Fragebogen zwischen November 2010 und Mai 2011 zu Fragen bei Problemen mit ihrer Compliance ausgefüllt.

Insgesamt haben 19% der Patienten angegeben, daß sie Probleme mit der Zuzahlung zu den Medikamenten hatten. Zusätzlich sagten 6% der Befragten, daß sie Schwierigkeiten hatten, die Fahrtkosten zum Behandlungszentrum zu bezahlen.

14% berichteten, ihre Therapie wegen der Zuzahlung unterbrochen zu haben, und 9% erklärten diese sogar deswegen ganz abgebrochen zu haben.

Die Forscher empfehlen den behandelnden Ärzten, ihre Patienten direkt nach finanziellen Problemen im Zusammenhang mit der Zuzahlung zu befragen, um ggf. offensiv im Rahmen von bestehenden Programmen gegensteuern zu können.

Deutliche Zuzahlungen sind unter anderem auch in den USA, Kanada und der Schweiz üblich.

In jedem Fall werden genauere Untersuchungen zu diesem Problemfeld von den Verfassern angeregt.

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Fazit: Eigentlich eine naheliegende Feststellung, die man sich bei kurzem Nachdenken fast selbst denken kann. Wer grundsätzlich Probleme hat seine Medikamente zu bezahlen, wird eher zu einer Unterbrechung der ART neigen, als jemand, der keine spürbaren materiellen Einbußen durch die ART hat.

Die Zahlung von 17% des Medikamentenpreises wirkt wie ein „normaler“ Preis für die Medikamente, bis der Maximalbetrag erreicht ist. Man verschafft sich also nur Medikamente die man braucht. Aus ökonomischer Sicht spielt es eine große Rolle was der Patient zu dieser Entscheidung meint und weniger was die Ärzte hierzu sagen.

Erst wenn die Obergrenze für die Zuzahlung erreicht ist, setzt ein „Flat Rate“ Effekt ein. Ab dem Maximalbetrag von 1317 AUD macht es für den Patienten ökonomische keinen großen Unterschied mehr, ob er seine Medikamente regelmäßig in der Apotheke holt und sie dann einnimmt oder nicht.

Und hier beginnt das Dilemma.

Wenn Medikamente grundsätzlich kostenlos sind, werden davon eher zu viele als zu wenige verbraucht. Wenn der Eigenanteil zu gering ist, wirkt die Grenze eher verbrauchssteigernd nachdem die Grenze überschritten wurde, da ab jetzt alle Medikamente „kostenlos“ sind.

Die optimale Grenze müsste so liegen, daß der Patient relativ lange versucht den Konsum von Medikamenten zu beschränken, ohne das er auf notwendige Medis verzichtet.

Das Australische Modell wirkt auf mich eigentlich ganz vernünftig. Der Prozentsatz von 17% für den Eigenanteil ist spürbar, aber im Regelfall wird man diese Zuzahlung gut leisten können. Es gibt Obergrenzen, welche verhindern sollen, dass Krankheit ein eigenständiges Armutsrisiko für einen Patienten wird. Geringverdiener und häufig Kranke (wie z.B. Rentner) werden solidarisch mit einer deutlich niedrigeren Höchstgrenze entlastet. So stellt man sich als Ökonom eine gute Krankenversicherung vor.

Die private Krankenversicherung in Deutschland arbeitet seit langer Zeit recht erfolgreich mit diesem Modell des Eigenanteils und Höchstbeträgen.

Trotzdem haben wir ein nicht zu vernachlässigendes Complianceversagen bei einkommensschwachen Positiven. Das kann man auch als Gesundheitsökonom nicht gut finden. Erhebliche Folgekosten können durch dieses Complianceversagen auf das gerade von mir gelobte System zukommen, die die guten Effekte der Selbstbeteiligung aufhene und sogar ins Gegenteil verkehren können. Statt langfristig vernünftigem Ausgabeverhalten kommt es zu eine Kostenexplosion in der Zukunft.

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Quellen:

McAllister J et al. Financial stress is associated with reduced treatment adherence in HIV-infected adults in a resource-rich setting. HIV Med, online edition. DOI: 10. 1111/j.1468-1293.2012.01034.x, 2012.

14 Gedanken zu „Geldsorgen führen zu schlechter Compliance“

  1. „Die optimale Grenze müsste so liegen, daß der Patient relativ lange versucht den Konsum von Medikamenten zu beschränken, ohne das er auf notwendige Medis verzichtet.“

    Dies setzt ein verantwortungsbewußtes Denken und Handeln voraus.

    „Geringverdiener und häufig Kranke (wie z.B. Rentner) werden solidarisch mit einer deutlich niedrigeren Höchstgrenze entlastet. So stellt man sich als Ökonom eine gute Krankenversicherung vor. Die private Krankenversicherung in Deutschland arbeitet seit langer Zeit recht erfolgreich mit diesem Modell des Eigenanteils und Höchstbeträgen.“

    Da trifft die Radio Eriwan Antwort zu: Im Prinzipg schon . . . aber . . . .

    Ich erinnere mich sehr gut an die Einführung der Praxisgebühren vor einigen Jahren. Für viele Menschen mit einen Einkommen das unter dem Grundsicherungsniveau liegt bzw sich auf Höhe der Grundsicherung bewegte, waren und sind diese Euro 10,– ein Betrag den nicht wenige nicht aufbringen können. Besonders alte Menschen die aus Scham nicht den Gang zum Sozialamt in Angriff genommen haben, haben in der Tat auf Arztbesuche verzichtet.

    Seit dem Inkrafttreten – den letzten Änderungen im SGB sind bestimmte Leistungen jetzt im Regelsatz enthalten bzw müssen vom Regelsatz bestritten werden. Was erschwerend dazu gekommen ist das sich die KK sehr in Zurückhaltung üben. Man muß heute schon nachbohren um z.b. in Erfahrung zu bringen das – wenn man Grundsicherung bezieht es Krankenkassentechnisch eine HärtefallRegelung betrifft, die z.b. eine Befreiung von Zuzahlungen eines Eigenanteiles trotz Befreiung vom Eigenanteil durch die KK ermöglicht. Wenn man soweit beim Sachbearbeiter durchgedrungen ist werden einem dann ein Packen Antragsformulare zugesandt die es auszfüllen gilt.

    Und – das darf man hier in Deutschalnd auch nicht außer acht lassen, seit Jahren sind Leistungen auch für ntwendige Medikamente aus dem „Katalog“ der KK gestrichen worden, sodaß man diese erst mal selbst bezahlen. Natürlich wird dadurch schnell die zuständige Eigenanteilgrenze erreicht. Bei der Beantragung der Jahresrückerstattung durch die Krankenkasse fällt die Rückzahlung was den Anteil betrifft der den Eigenanteil übersteigt und den man dann teilweise zurückerstattet wird immer geringer aus.

    Ich halte dies schon für psychische Faktoren die sich bei einigen – nicht wenigen auf die Gesundheit, auch auf die Compliance auswirkt.

  2. „Wenn Medikamente grundsätzlich kostenlos sind, werden davon eher zu viele als zu wenige verbraucht. “
    sagt wer? eigene annahme weil der author selbst mehr medis vebraucht weil die kasse zahlt?

    „Der Prozentsatz von 17% für den Eigenanteil ist spürbar, aber im Regelfall wird man diese Zuzahlung gut leisten können.“
    sicher habe arbeitslose minirentenbezieher minijobber mindestlohnbezieher keine probleme über 2000 euro pro jahr für hiv medis zu zahlken. wie abgehoben kann mann sein?

  3. Ich könnte nur ko…en.
    Die armen HIV Positiven, von den ich auch einer bin.

    „1317 AUD ( = ca. 1.100 EURO) pro Jahr. Rentner und einkommensschwache Menschen müssen immerhin noch bis zu 336 AUD ( = ca. 280 EURO ) bezah“

    Das ist doch lächerlich, dafür bekommen Sie Jahre oder Jahrzehnte Leben geschenkt und die beste Medizinversorgung. Und das für eine Krankheit, die sich die meisten selbst zugezogen haben.

    Diese Selbstgefälligkeit, insbesondere meines Vorredners, ist kaum zu toppen in der Abartigkeit.

    Au Revoir

  4. An die Hausfrau! Wer lesen kann ist klar im Vorteil!!!
    „Australien bietet eine ART für alle Einwohner an. Die Patienten müssen jedoch eine Zuzahlung aus eigener Tasche leisten. Die Kranken müssen 17% der Kosten für Medikamente selbst bezahlen. Das geht dann bis zu einer maximalen Höhe der Selbstbeteiligung von 1317 AUD ( = ca. 1.100 EURO) pro Jahr. Rentner und einkommensschwache Menschen müssen immerhin noch bis zu 336 AUD ( = ca. 280 EURO ) bezahlen.“
    Also Minijober und Einkommensschwache bezahlen BIS ZU 280 Euro? Das sind bei 280 Euro umgerechnet 23 Paar Kaputte Euro im Monat.
    Ich verdiene ebendfalls nicht viel! Ich liege auch beim Grundsicherungsbetrag oder etwas drüber! Und gehe VOLLZEIT Arbeiten. Entweder Ich möchte das Geld für meine Medis aufbringen oder nicht! Prioritäten setzen heißt es hier. Wer nicht willens ist 23 Euro aufzubringen für seine Gesundheit tja selbst Schuld! Sorry hab Ich kein Mitleid mit. So blöd kann man alleine nicht sein! Dann spart man woanders!
    @Thomas
    Danke!!! Ich dachte schon Ich bin wieder alleine der Arsch 😉

  5. @ Pascal

    Natürlich setzt man Prioritäten. Man dreht sozusagen jeden Cent um wenn man auf Höhe von Grundsicherung lebt. Das Geld auch ein MIttel ist das Zur Lebensqualität beiträgt steht wohl mittlerweile auch außer Frage.

    Ich wundere mich immer wieder wie man seine Situation wenn man an einer chronischen Krankheit leidet und die finazielelle Situation prekär ist, so vehement verteidigen kann. Da sieht man wieder mal wie gut das System funktioniert. Man bedankt sich noch über den Verlust – Mangel an Lebensquaität und lobpreist dies sogar noch. Hosiannah sage ich da nur. . . .

  6. Alive
    Ich erleide nur keinen Verlust an Lebensqualität! Das ist der Knackpunkt! Ich gehe Arbeiten für mein Geld und gebe es für mich zielgerichtet und „gewinnbringend“ aus.
    Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich vermessen ständig zu behaupten uns ginge es jaaaa so schlecht! Das mag bei einigen zutreffen. Es gibt aber auch ganz viele bei denen das trotz wenig oder viel Geld nicht so ist.
    Ich bin aber auch nicht Hauptberuflich HIV+ wie andere da mag das was anderes sein!
    Ich habe gerad mal geguckt! Siehe da Ich liege sogar unter Grundsicherungsbetrag.Ich hab noch nicht mal 300 Euro zum Leben! Und soll Ich dir was sagen! DAS GEHT WUNDERBAR! Ich koche frisch,gehe aus habe neue Klamotten, rauche,trinke Alkohol und leg sogar was zur Seite 😉
    Wenn man wenig Geld hat und dann an seinen Medis spart, sorry der ist für mich selbst Schuld und braucht sich dann auch nicht beschweren! Meine Meinung die Meinung anderer bleibt davon unberührt!

    Pascal

  7. Ich denke, die Untersuchung ist oberflächilich.
    Es ist zu bezweifeln, dass lediglich Geldsorgen zum Abbruch der regelmäßigen Medikation führen. In Australien gibt es ebenso wie in Deutschland eine Dissidentenszene. Ich denke es ist eine Mischung aus Geldsorgen und Zweifel. Beides wird sich gegenseitig verstärken und ausserdem sind natürlich ärmere Schichten entweder etwas ungebildeter oder sie haben evtl. zusätzlich Alkohol- bzw. Drogenprobleme – hier kann die Dissidentenszene, die primär Drogen für AIDS verantwortlich macht, gut ansetzen – da die HIV/Aids Lobby permanent negiert, was nicht sein darf (es gibt da eine Analogie zum hiesigen Verfassungsschutz und dem Rechtsterroristen) – wird über Geld gelabert aber die wirklich gefährlichen Inhalte werden ignoriert – das wird noch teuer – auch in Deutschland, denn HIV ist es egal, was jemand glaubt – vor allem viele Heten glauben nach wie vor, daß nur Homosexuelle und Drogenabhängige betroffen sind und HIV ne Erfindung der bösen Pharmaindustrie ist – diese Ideologie ist in gesellschaftskritischen und zusätzlich noch in esoterischen Kreisen immer noch aktuell, ja in Deutschland geradezu verfestigt – in Australien wird es nicht anders sein – that´s the sad story – und mehr Geld hilft da auch nicht – wer die Medikation abbricht – GLAUBT etwas anderes und das ist sowohl für seine Umgebung – sofern Partner dies auch glauben und vertrauensvoll ungeschützten Sex haben – als auch für einen selbst tragisch, denn ab einem bestimmten Zeitpunkt ist die Gesundheit in höchster Gefahr – es wird Zeit hier mal ernsthafter nachzudenken.

  8. @ Ernst
    Eine spannende Idee weitere Faktoren wie „Therapiezweifel“ mit in die Überlegungen einzubeziehen. Sicherlich spielen andere Faktoren als nur Geld auch eine Rolle bei dem vorgestellten Problem des Therapieabbruchs.

  9. @ alive
    Ich befürworte ebenfalls nicht eine Stümperei wie sie bei der Praxisgebühr und Menschen mit Grundsicherung / Harz4 praktiziert wird. Das sind tatsächlich genau die falschen Maßnahmen zur Verbesserung eines Systems gewesen.
    1. Die Praxisgebühr ist zu gering, zu pauschal und zu verwaltungsintensiv um im Gesundheitssystem die von mir beschriebene Steuerungswirkung zu entfalten.
    2. Es ist auch Unsinn bei einer so knapp und dürftig ausgelegten Armenfürsorge in unserem Land einen Betrag wie die Praxisgebühr und bestimmte Zuzahlungen auf die Betroffenen abwälzen zu wollen. Das führt dann tatsächlich zum verschieben nötiger Arztbesuche.

    Da ich in meinem Beitrag ja an unserem Gesundheitsystem gedanklich herumschraube, sei hier erwähnt, das diese gedankliche Schrauberei nich isoliert erfolgen soll. Ein soziales Sicherungssystem muss im Fall von geplanten Veränderungen immer als ganzer Organismus mit seinen Wechselwirkungen betrachtet werden. Nur dann kann man ökonomisch sinnvolle Änderungen „richtig“ (dieses „richtig“ dürfte im Einzelfall zu erheblichen Diskussionen führen) gestalten. Eine isolierte Aktion wie z.B. die Praxisgebühr (kam ja weit vor Harz4 ins System ) bringt schon nix… .. richtig schlimm (für Bürger, Betroffene, Ökonomen, Gerichte…also fast alle) wird es dann aber, wenn man noch rasch mal ein „Harz4“ erfindert, welches m.E. dann nicht richtig durchdacht eingeführt wurde…. und heute dem Staat zu recht große Probleme in der Anwendung bereitet. Die Klagewelle an deutschen Gerichten ist nur ein Aspekt in diesem bürokratischen Monsterwerk.
    Es ist kaum vorstellbar, das mit den zu knappen Regelsätzen und der Bewilligungsbürokratie für zusätzliche Leistungen ein Kranker zu einem für alle vernünftigem Handeln ermutigt wird.

    Die von mir beschriebenen Effekte gelten übrigens nicht unbedingt an den Rändern (richtig arm / sehr reich) der Einkommenspyramide, sondern entfalten ihre gewünschte Wirkung im Normalbereich zwischen „kleinem Einkommen“ und „echt gut verdienen“. Es kann also sinnvoll sein, die Selbstbeteiligung ordentlich einzuführen, wenn man flankierende Massnahmen am unteren Einkommensende mit einbaut.

  10. @ Thomas
    Ich neige auch eher zu Deiner Position auch mal zu gucken was man als Gegenleistung bekommt, wenn man für etwas im Sozialsystem bezahlt.
    Da zahlt es sich manchmal etwas leichter – oder man kann wenigstens mit besseren Gründen dagegen protestieren.

    Ich finde es übrigens wichtig, dass ein Gesundheitssystem nicht auf die Frage abzielt, ob man sich seine Krankheit „selbst zugezogen“ hat. In den meisten Fällen ist das ja nicht sicher zu klären wer für was verantwortlich war.

  11. @ Pascal
    Der Ökonom ist beeindruckt von solcher praktizierten und dann auch noch so schön erklärten „Wohlfahrtsmaximierung“.

  12. Das Problem mit der eigenbeteiligung liegt oft darin das diese mit den ersten medis des jahres zu bezahlen sind. Bei unseren teuren medis können da im ersten monat 300.- euro anfallen. Das überfordert schnell jemanden. Zu dem Zeitpunkt hilft auch die Begrenzung für arme nichts. es wird ausgesetzt bis die leutz in der klinik liegen. So geschieht es jedes jahr in berlin schon wegen den 60.- eur die bei uns anfallen. Leider beharrt die KK bei bekannten fällen jedses jahr auf der zuzahlung und zahlt dann das krankenhaus.

  13. @ Roland
    Bitte wie meinen? Kein blassen Schimmer was Sie mir sagen möchten! Sry bin nicht allzu schlauch 😉

  14. @ #9 Roland

    Dies würde eine grundlegende Reform unseres Gesundheitssystem voraussetzen bzw bedeuten; und im Zuge dieser Reform auch eine Reform der Sozialgesetzgebung. Keine Regierung würde sich daran wagen. In der Vergangenheit waren die „Reformen“ nur kosmetischer Art oder „total Amputationen“ deren Auswirkungen Geringverdiener oder Bezieher von Hartz4 am schmerzhaftesten getroffen haben.

    http://alivenkickn.wordpress.com/2010/02/14/hiv-im-alltag-teil-4-hartefallregelung/

    http://alivenkickn.wordpress.com/2010/06/09/dah-kundigt-protest-gegen-sparpaket-der-bundesregierung-an/

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