New York: ein ‘unendlicher Wald’ als Aids-Gedenk-Park im West Village ? (akt.)
31.01.2012, 07:15: Der Eigentümer des Geländes Triangular Space, ‘Rudin Management’, hat den mit dem ersten Preis prämierten Gestaltungs-Entwurf sofort nach Bekanntgabe zurückgewiesen. Man sei bereit, mit der Initiative für den ‘Aids Memorial Park’ zusammen zu arbeiten. Der von ‘a+1′ vorgerlegte Entwurf würde aber zu Verzögerungen im Baufortschritt führen und werde deswegen abgelehnt. Bill Rudin, geschäftsführendes Vorstandsmitglied (CEO) von ‘Rudin Management’ kündigte stattdessen an, das Unternehmen wolle mit seinen eigenen Planungen für das Gelände voranschreiten, man habe den Landschaftsplaner Rick Parisi damit beauftragt. Dabei solle sowohl der an den Folgen von Aids Verstorbenen gedacht als auch an die 160jährige Geschichte des St. Vincent’s Hospital erinnert werden. Dies meldete DNA info / Manhattan Local News (“AIDS Memorial Park Design Winner Chosen, But Developer Says No Thanks”)
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Campaign ‘Aids memorial park‘
Memorial park: Sieger ‘infinite forrest‘
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Wie wichtig sind uns Erinnern und Gedenken an die an Aids Verstorbenen? - New York gibt sich vielleicht bald einen grossen Park zur Erinnerung zum Gedenken an all die an den Folgen von Aids verstorbenen Bürger Den New York City Aids Memorial Park Bravo m:
Januar 30th, 2012 at 17:56
[...] New York: ein ‘unendlicher Wald’ als Aids-Gedenk-Park im West Village ? [...]
termabox:
Januar 31st, 2012 at 12:04
Mir war nicht bewusst, dass alleine in NY City 100.000 Menschen an den Folgen von AIDS gestorben sind. So unglaublich viele!! Furchtbar!
ondamaris:
Januar 31st, 2012 at 12:17
@ termabox:
mir war diese hohe Zahl auch so nicht bekannt.
sie stammt von der Initiative für das Memorial
ondamaris:
Januar 31st, 2012 at 12:25
habs nochmal nachgeschaut. auf ihrer website sprechen sie in “about us” von
“The organization’s goal is to produce a design for a memorial park to honor New York City’s 100,000+ men, women and children who have died from AIDS, to commemorate and celebrate the efforts of the caregivers and activists who responded to fight the disease, and to recognize the ongoing crisis”
Steven Milverton:
Februar 1st, 2012 at 20:03
Anhand der Beschreibung und der Bilder auf aidsmemorialpark.org kann ich mir von dem Entwurf der Wettbewerbssieger nur ein rudimentäres Bild machen. Was mir nicht gefällt ist, dass dort etwas abgeschirmt werden soll (“… mit drei Wänden von den ihn umgebenden Straße abgeschirmt …”)
HIV ist etwas, das sich Mitten im Leben abspielt (Verbreitung der Infektion) beziehungsweise abspielen muss (Bekämpfung der Infektion). Deshalb darf ein Denkmal, ein Memorial, nicht den Eindruck erwecken, man habe es mit einem sich im verborgenen ausbreitenden Phänomen zu tun, das nur einen begrenzten (abgeschirmten) Personenkreis betrifft. Gerade ein Park bietet die Chance, das Thema ohne bauliche Hürden zu verarbeiten und deutlich zu machen, dass HIV alle angeht und, Theologien und Ideologien zum Trotz, nicht kaserniert werden kann.
Ulli:
Februar 4th, 2012 at 03:44
@ Steven:
ich denke hier geht es ja weniger um HIV an sich, oder den umgang von gesellschaft mit HIV, als um das erinnern und gedenken der an Aids verstorbenen menschen. dafür finde ich einen vom (lauten, hektischen) restlichen stadtraum ein wenig abgegrenzten bereich eigentlich angebracht
ich hab das konzept weniger als “kasernieren” empfunden, als vielmehr als versuch, eine würdige form für gedenken zu finden