Du sollst Dir ein Bild machen! Das Leben mit HIV und AIDS – viele Fragen, viele Antworten.

Im Rahmen der „Positiven Begegnungen 2010“ fand in Bielefeld auch eine Fotoausstellung in der Fußgängerzonen statt unter dem Titel „Du sollst dir ein Bild machen!“. Dazu als Dokumentation ein Informationstext der DAH sowie drei Fotos des Organisators Matthias Schätzl:

Du sollst Dir ein Bild machen! Das Leben mit HIV und AIDS – viele Fragen, viele Antworten

Kennen Sie das Magazin der Süddeutschen Zeitung? Es erscheint jeden Freitag und beinhaltet eine wunderbare Serie. Sie heißt „Sagen Sie jetzt nichts!“. Prominente beantworten Fragen zu ihrem Leben -­ sehr persönlich, sehr künstlerisch -­ ohne Worte. Nur durch Gesten, durch Mimik, durch Verbergen und durch Andeuten.

Im Heft 41/2009 fotografierte Dominik Butzmann eine HIV-­positive Künstlerin. Inspiriert von diesen Fotos stellen wir Ihnen hier eine Ausstellung vor, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz „Positive Begegnungen“ in Bielefeld erarbeitet wurde.

Bilder, die sich um die Infektion mit dem Immunschwächevirus HIV und um das Leben mit HIV/AIDS drehen. Lassen Sie die Fragen und Antworten auf sich wirken und versuchen Sie, sich ein Bild zu machen.

Ein Bild von einer Krankheit, die sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten von einer unheilbaren, tödlichen Bedrohung zu einer behandelbaren, chronischen Infektion gewandelt hat -­ an der jedoch immer noch Menschen sterben, Familien zerbrechen und Menschen verzweifeln.

Machen Sie sich ein Bild -­ von Akzeptanz und Ignoranz, von Leben und Sterben, von Toleranz und Miteinander.

Die Ausstellung wurde konzipiert vom Leipziger Fotografen und Ausstellungsmacher Matthias Schätzl („Das ist unser Viertel“, „Dreams of a Better Life“) und finanziert durch den Fraktionsverein „Die LINKE“, den Versandservice der Rosen Apotheke München und fischerAppelt tv media, Stuttgart. V.i.S.d.P.: Deutsche AIDS-­‐Hilfe e.V., Wilhelmstraße 138, 10963 Berlin

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(Danke an Matthias Schätzl!)

1 Gedanke zu „Du sollst Dir ein Bild machen! Das Leben mit HIV und AIDS – viele Fragen, viele Antworten.“

  1. Mein Lieber,
    Frustrierung stellt sich ein: wie gerne hätte ich – wenns auch nur bei einem der Bilder möglich gewesen wäre – mir diese, unsere Gesichter in Einzelheiten angesehen.
    Ich kenne nichts, aber auch nichts Faszinierendes als das was ein Gesicht sagt.
    Und sie alle, ohne Ausnahme, sagen viel.
    Eine sehr bekannte Frau sagte vor kurzem hier in einem Interview:
    „Le tout est dans l’autre“.
    Nichts hinzuzufügen.
    Liebe Grüsse
    Manfred

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