GEZ anderswo

Über Inflation, Preissteigerung im allgemeinen und die GEZ im besonderen stöhnt man ja gerne.

Aber seit einigen Tagen bin ich denn ja doch beruhigt, dass die GEZ-Gebühren in Deutschland nur mäßig erhöht worden sind.

Zumindest im Vergleich mit ‚anderswo‘.

In Simbabwe nämlich sind jüngst auch die Rundfunk-Gebühren erhöht worden. Betrugen sie bisher 20 Simbabwe-$ (entsprechen 6 Euro-Cent), muss der simbabwische Radiohörer seit diesem Jahr 50.000 Simbabwe-$ zahlen. Eine astronomische Preiserhöhung, das Ausrechnen der Prozentsätze erspare ich mir.

50.000 Simbabwe-$ (also die Radio-Gebühr) entsprechen etwa dem Monatsgehalt eines Lehrers in Simbabwe.

Da ist es fast schon normal zu lesen, dass ein Autoradio 200.000 Simbabwe-$ Gebühren verursacht, und ein Fernseher (denn die sind da noch nicht mit drin…) 150.000 Simbabwe-$ (das wären so ungefähr 460 Euro).

Irgendwie scheinen da die deutschen GEZ-Gebühren geradezu niedlich …

2 Gedanken zu „GEZ anderswo“

  1. Vielen Dank für diese Information – ich behaupte ja schon seit Jahren, dass es uns im Vergleich zu Afrika blendend geht… 😉

    LG,
    Sabine

  2. @ sabine:
    na information is gut (lach), ich hab das ja eher als desinformation kategorisiert 😉

    lg,
    ulli

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