Homosexualität ist eine Krankheit

‚Homosexualität ist eine Krankheit‘.

Keine Angst, ondamaris hat nicht die Seite gewechselt.

Homosexualität ist eine Krankheit, und die Erde ist eine Scheibe „Homosexualität ist eine Krankheit, und die Erde ist eine Scheibe“ – mit diesem plakativen Motto wendet sich das Bündnis rund um die Organisatoren „Freiheit für Vielfalt“ gegen das umstrittene ‚Christival‘, das heute in Bremen beginnt.

“ Die Augen dürfen nicht verschlossen werden, wenn u.a. homophobe und abtreibungsfeindliche sowie andere menschenrechtsfeindliche Ansichten öffentlich unter tausenden Jugendlichen verbreitet werden“, betonen die Organisatoren. “ Wir setzen uns dafür ein, dass Bremen weiterhin eine Stadt der Vielfalt sein kann, in der jede(r) das Recht darauf hat, seine/ ihre Freiheiten zu schützen und zu leben.“

Das ‚Festival‘ war aufgrund inzwischen abgesagter Workshops u.a. zur ‚Heilung von Homosexualität‘ in die Kritik geraten.
Es findet nicht nur unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin von der Leyen statt, ihr Ministerium hat das ‚Christival‘ auch großzügig finanziell gefördert.

In Bremen stößt das ‚Christival‘ inzwischen auf immer mehr Protest. Das Bündnis „Freiheit für Vielfalt“ umfasst inzwischen die folgenden Gruppen:
– Arbeitskreis Lesben- und Schwulenpolitik Bremen
– BEFAH (Bundesverband der Eltern, Freude und Angehörigen von Homosexuellen)
– BEFAH Elterngruppe Bremen im Rat & Tat Zentrum
– Belladonna Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrum für Frauen e.V.
– Bündnis ’90/ Die Grünen Bremen
– Café Bi-It für bisexuelle Menschen und ihre FreundInnen
– Da capo al dente Schwul-lesbischer Chor
– Frauen in Schwarz Bremen
– Grüne Jugend Bremen
– HuK (Homosexuelle und Kirche) Bremen
– MeRSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) Gruppe von amnesty international
– Mondaysisters offene Lesbengruppe
– Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e.V.
– Respekt SchwuLesBische Jugendgruppe
– Schwule Väter, Ehemänner und Freunde Gruppe
– Stand.Up
– Kultur- und Kommunikationsverein für Schwule und Lesben in Bremen e.V.

Zudem hat sich ‚antisexistischer Protest‘ auch in dem Bündnis „No Christival“ versammelt, das ebenfalls Aktionen plant

13 Gedanken zu „Homosexualität ist eine Krankheit“

  1. Das absolute Randthema „Homnosexualität verändern“ wäre absolut neimandem aufgefallen, besonders den vielen Schwulen und Lesben in Bremen nicht – wenn, ja wenn nicht Herr Beck so ein reisengroßes Faß aufgemacht hätte.

    Liebe Leute, jetzt weiß jeder verunsicherte Schwule in Deutschland, an wen er sich wenden muß, wenn er gerne „anders“ wäre. Und mal ehrlich: was ist dagegen einzuwenden, wenn einer „anders“ werden will?

  2. @ Flash:
    Nun, ob ‚Homosexualität heilen‘ ein ‚Rand-Thema‘ ist, und für wen es wie randständig empfunden wird, darüber mag es ja verschiedene Ansichten geben.

    Wenn jemand ‚anders‘ werden will, soll er das gerne angehen, sich weiter entwickeln. Aber wenn jemand meint, Homosexualität müsse ‚geheilt‘ werden, ist das doch wohl ein wenig etwas anderes als eine freiwillige weiterentwicklung, oder?

    zudem, der ‚krankheitsbegriff homosexualität‘ wurde von engagierten menschen mit viel mühe zuletzt erfolgreich bekämpft – dass sich einige nun gegen dessen schleichende wiedereinführung wehren, scheint mir nur zu verständlich …

  3. Die Idee als soches ok…..die Werbung dafür ausgesprochen daneben !

    Die Werbung setzt voraus, dass der/die LeserIn in der Tat verstanden hat, dass
    <> ( ! )….sind wir uns dessen wirklich sicher, dass diese Erkenntnis tatsächlich zum breiten Allgemeinwissen gehört ?

    Allein schon die Aussage ‚Homosexualität ist heilbar‘ lädt mal wieder ein, die vereinfachten Denkmuster der Menschheit zu bedienen.

    Tja, und damit haben die Veranstalter leider die klassischen Vorurteile bedient. Schade !

  4. @ Flash:
    nachtrag – die vorgänge in bremen zeigen genau, warum es wichtig war und ist, sich gegen heiler-vorträge und andere homophobe dinge zu wehren.

    dieses gedankengut bleibt ja nicht in einem kleinen zirkel eh ‚unbelehrbarer‘ – sondern weitet sich aus, in die gesellschaft hinein. wenn das christival dazu führt, dass selbst der pastor einer bremer innenstadt-gemeinde nun laut sagt, homosexualität und schwangerschaftsabbrüche seien falsch, dann ist es genua dies, was es (u.a.) zu verhindern gilt …

    nachzulesen in der taz bremen hier: http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2008%2F05%2F03%2Fa0199&src=UA&cHash=788c16bfa2

  5. Wenn alle Menschen Homosexuell wären dann gibt es bald keine Menschheit mehr! Oder habe ich in Biologie nicht aufgepasst?
    Also scheint es doch nicht die normale Natur zu sein!? Sicherlich gibt es immer wieder abnormalitäten in der Natur, die werden aber immer wieder ausgeglichen. Z.b. können sich Homosexuelle Paare nicht fortpflanzen, also sterben sie aus. Sorry, so ist es in der Natur vorgesehen und so scheint es richtig zu sein.
    🙂

  6. h.haufe, und wenn ich gut aufgepasst habe in psychologie, so sind ihre äusserungen klar als homophob zu verstehen und sagen somit viel aus über ihre ängste und unsicherheiten mit ihren eigenen homophilen gefühlsregungen. c’est la vie! ;-))

  7. sehr geehrter herr haufe,
    ich denke obiges plakat hat es deutlich ausgedrückt – viel spaß auf Ihrer version dererde – fallen Sie nicht von der scheibe …

  8. Sie Irren sich da, mir sind Homosexuelle egal.Homosexualität ist ja nicht ansteckend! Also muss ich mich nicht schützen!?Ich mag es nur nicht wenn Homosexuelle Männer versuchen mich anzumachen, obwohl ich ihnen klar gesagt habe das ich auf Frauen stehe, genauso wenig mag ich es wenn junge Frauen mich anmachen, weil sie einen ausgeprägten Vater komplex haben:-) ect.
    Ich kenne sie nicht, aber ich denke sie müssen noch viel in punkto Psychologie lernen. Und ich darf ihnen auch sagen das ich mich viel mit der Homosexualität von Menschen auseinandergesetzt habe (Beruflich und privat). Ich bin auch zu dem Entschluss gekommen,jeder soll so leben wie er es für richtig hält,so lange er kein Schaden anrichtet an seinen Mitmenschen oder der Natur.

  9. @ H.Haufe: Wenn sie tatsächlich so gelassen wären, wie Sie es vorgeben, würden Sie sich etwas wertschätzender äussern. Wo Sie doch so viel von Psychologie verstehen…

    Oder soll ich jetzt kontern: „Mein Gott, was bin ich froh, dass Heterosexualität nicht ansteckend ist! Sie irren sich, Hetersosexuelle sind mit egal.“

    Nein, meine hetersosexuellen Freunde und Freundinnen sind mir als Schwuler NICHT egal. Es gibt also einige feine aber wesentliche Unterschiede, in denen Sie und ich uns unterscheiden.

  10. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, sie haben meinen ersten Kommentar nicht richtig verstanden. den zweiten anscheinend auch nicht. Hier scheint eine Formale Denkstörungen eingetreten zu sein. Ich nehme ihnen hier ihre Wichtigkeit in dem ich ihnen meine Aufmerksamkeit entsage. In dem einen sind wir uns wohl einig , ich zitiere aus ihrem letzten Text “ Es gibt also einige feine aber wesentliche Unterschiede, in denen Sie und ich uns unterscheiden.“
    Somit wünsche ich ihnen alles erdenklich gute für ihr Leben.
    Ich werde mich hier nicht weiter äussern, sie sollten aber mal über das was ich geschrieben habe nach Denken und vielleicht ihre eigene Tolleranzschwelle erneut in Frage stellen.
    Mit freundlichen Gruss
    Auf diesen Kommentar ist eine Antwort sinnlos, da ich diese Seite nicht mehr aufrufe .-)

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