vorwärts nimmer, rückwärts immer? (akt.)

Die Schweizer Aids-Kommission EKAF hat mit ihrer Stellungnahme in Sachen Infektiosität bei wirksamer anti-HIV-Therapie breite Diskussionen ausgelöst. Inzwischen liegt auch eine Stellungnahme deutscher Organisationen vor.

Am 26. Februar trafen sich in Berlin in den Räumen der Deutschen Aidshilfe Vertreter unter anderem der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert-Koch-Instituts und der Deutschen Aidshilfe. Am Tag des Treffens wurde eine vorher vorbereitete Stellungnahme verabschiedet und veröffentlicht.
Eine weitere Stellungnahme, die sich detaillierter mit dem Statement der EKAF auseinandersetzt, soll als Ergebnis ihres Treffens in den nächsten Tagen folgen.

Schon der Titel der gemeinsamen Presseerklärung soll ganz offensichtlich zeigen, wo es langgehen soll: . „Die bewährten Präventionsbotschaften zum Schutz vor HIV/Aids gelten nach wie vor“, so lautet der Titel.

„Safer Sex, also Kondomnutzung“ sei weiterhin „die zentrale Botschaft“. Alles andere sei „kontrovers diskutiert“, „nur unter vom Arzt kontrollierten Bedingungen“. Für Männer die Sex mit Männern haben, gebe es „keine vergleichbaren Daten“. Man befürchte ein Verstehen „fälschlich als Entwarnung“.

Erste Positivenvertreter drücken bereits kurz nach Erscheinen der Pressemitteilung ihr Entsetzen aus und fordern zu Protestbriefen auf.

Die Pressemitteilung setzt safer Sex und Kondombenutzung gleich. Fast provokativ, als deutlichen Ausdruck eines beherzten „so aber nicht“ könnte man das nach den Veröffentlichungen aus der Schweiz verstehen.
Eine Gleichstellung (safer Sex = Kondombenutzung), als habe es die Studien, die Stellungnahme der EKAF nicht gegeben. Kaum ein Wort davon, dass zusätzlich zur Benutzung von Kondomen unter bestimmten Umständen auch andere Möglichkeiten des safer sex bestehen könnten. Nicht der geringste Anschein davon, mit der Situation (die ja längst ‚draußen‘, bei den Menschen vor Ort ist) kreativ präventiv umzugehen. Kein Wort von Information, informierter Entscheidung, Risikomanagement.

Noch einen Tag zuvor (am 25.2.) hatte eine BZgA-Vertreterin erklärt „Die durch die EKAF-Veröffentlichung angeregte Diskussion ist tatsächlich für einen Teil der Betroffenen relevant und dies sollte auf gar keinen Fall in den aktuellen Diskussionen vernachlässigt werden“ (in einem Blog-Kommentar auf welt-aids-tag.de hier). Abgesehen davon, dass EKAF für alle Positiven relevant ist (mit wohl unterschiedlichen Konsequenzen), ist von diesem „auf keinen Fall vernachlässigen“ schon einen Tag später offensichtlich keine Rede mehr.

Im Gegenteil, munter wird an einem Rollback gestrickt. „Die allgemeine Gefährdungslage ist grundsätzlich unverändert …“ heißt es in der Pressemitteilung pikanterweise bei dem Versuch, die Situation von HIV in Deutschland zu beschreiben – fast als hätte Bundesinnenministerium eine Terrorwarnung herausgegeben.

Eine Pressemitteilung, bei der zudem die Frage auf die Zunge kommt, ob es die selbe Deutsche Aidshilfe ist, die diese Rede (‚Betroffene zu Beteiligten machen‚) gehalten hat und die nun diese Pressemitteilung mit unterzeichnet.

Viele Menschen mit HIV werden angesichts dieser Pressemitteilung vermutlich fassungslos reagieren. Nicht nur, dass sie, ihre Situation in der Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt werden. Nein, nur wenig verhohlen scheint wieder durch der Gedanke „ach, hätten die doch weiter geschwiegen“, denn dann wäre die Präventionswelt ja noch heil.

Nun wissen wir also, wo die Damen und Herren RKI, BzGA und wohl auch DAH weiter langgehen wollen: auf breit ausgetretenen Wegen, ja nichts Neues wagen. Hoffentlich wachen sie nicht irgendwann überrascht, schockiert vor kondomisierten Gemüsen auf, die sich dennoch mit HIV infiziert haben …

Wie die Deutsche Aidshilfe nun noch auf den Gedanken kommen kann, sie sei eine Interessenvertretung der Menschen mit HIV und Aids, erscheint grotesk. Ihr Verhalten wird die DAH wohl manchem Positiven erklären müssen, soll Czajkas Rede nicht als vereinzeltes Irrlicht erscheinen, das schnellstens wieder gelöscht wurde.
Und Positive sollten sich Gedanken machen, wer denn ihre Interessen vertritt .
..

„Die bewährten Präventionsbotschaften zum Schutz vor HIV/Aids gelten nach wie vor“
gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert-Koch-Instituts und der Deutschen Aids-Hilfe vom 26. Februar 2008 (als pdf hier)

Nachtrag 03.03.2008: am 14.3. wird es zu einem weiteren Treffen kommen, bei dem laut DAH um „einen Entwurf einer ‚deutschen‘ Erweiterung der Präventionsbotschaften“ gehen soll.

65 Gedanken zu „vorwärts nimmer, rückwärts immer? (akt.)“

  1. wie war das doch mit der finanzierung der „dah als interessenvertretung ALLER hiv positiven“ . . . .BMG + BZGA -> DAH. . .->

  2. tja … das mag auf den ersten blick tatsächlich „kassandrisch“ erscheinen …

    aber ich bin mir sicher, dass auch in der aidshilfe längst nicht alle die sichtweise dieser pressemitteilung teilen. nun gilt es hier auszuloten, was mit wem geht – und wer eigentlich noch für menschen mit hiv/aids spricht …

  3. Offener Brief an die Deutsche Aids Hilfe Berlin

    Mit Entsetzen habe ich die gemeinsame Stellungnahme „Die bewährten Präventionsbotschaften zum Schutz von HIV/AIDS gelten nach wie vor“ der DAH, BZgA(BMG) und des RKI zu dem Inhalt des von der EKAF vn Prof Vernazza herausgegebenen Berichtes zur Kenntnis genommen.

    Ich als Heterosexueller HIV Positiver spreche der DAH als Dachverband von etwa 120 regionalen Mitgliedsorganisationen die die Interessen für Menschen mit HIV vertritt jegliches Recht ab die Interessen von Heterosexuellen zu vertreten ab.

    „ Antidiskriminierung aber ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Prävention“

    Als Heterosexueller HIV Positiver Mann fühle mich durch Ihre Stellungnahme in höchstem Maße diskriminiert

    Die Leitsätze die am 6. 10. 2007 von der DAH-Mitgliederversammlung verabschiedet wurden sind auf Grund Ihrer Stellungnahme selbstredend hinfällig da in diesen durch Ihre Stellungnahme vom 26.2. 2008 insbesondere die Belange Heterosexueller Paare nicht nur völlig außer acht gelassen worden sind sondern diese zum Wohl einer Mehrheit geradezu unter den Tisch gekehrt und mit den Füßen getreten worden sind.

    Ließt man sich die Rede von Maya Czaika, Vorstand der DAH „Betroffene zu Beteiligten machen“ die sie anlässlich des Parlamentarischen Abends zum Thema „Erfolge in der klinischen Forschung im Bereich HIV/AIDS: Die Dualität von Prävention und Forschung“ am 14. Februar 2008 hielt heute durch so kommt man nicht umhin festzustellen das große Teile Ihrer Rede unter Berücksichtigung der o.g. Stellungnahme der DAH zu dem Thema geradezu ein Schlag ins Gesicht aller heterosexuellen diskordanten Paare mit Kinderwunsch sind.

    Kurz und knapp kann man dies auch in einen Satz zusammen fassen: Heterosexuelle diskordante Paare mit Kinderwunsch haben kein Recht auf Lebensqualität.

    Das Ihre Stellungnahme höchstwahrscheinlich keine Berücksichtigung auf das Strafrecht in der Beurteilung einer Strafbarkeit einer versuchten HIV Übertragung bei einer funktionierenden Therapie finden dürfte auf der Hand liegen, da der Grundsatz das das Allgemeinwohl über dem Wohl des Einzelnen an vorderster Stelle steht. Insbesondere wenn man sich das Bild das über HIV in der Öffentlichkeit herrscht vor Augen hält.

    Nicht nur das mit Ihrer Stellungnahme dem Versuch der Entstigmatisierung von HIV + insbesondere Heterosexuellen Positiven kein Zeichen gesetzt wurde – nein es wurde damit alles getan um diese am Leben zu halten. Dem herrschenden Bild/Klischee über HIV Positive wurde weiterhin Nahrung gegeben anstatt diese ihm zu entziehen . Die angesprochene Ent-ängstigung sowie angestrebte – angedachte Überarbeitung der Prävention unter dem Gesichtspunkt das HIV durch das EKAF Papier in der Bevölkerung eine Änderung erfahren könnte wurde vertan.

    Der Slogan der Kampagne „Ich weiß was ich tu“ die im Moment von der DAH in Zusammenarbeit mit der BZgA und dem Bundesgesundheitsministerium für Männer, die Sex mit Männern haben entwickelt wird beziehet nicht nur Schwule mit ein sondern trifft auf einer anderen Ebene auch auf Heterosexuelle Paare und – vielleicht waren Sie sich dessen nicht bewußt – auch auf die DAH als Gestalter – Entwickler zu.

    „Mit HIV infizierte und von dem Virus besonders bedrohte Menschen zu informieren, sie in ihrem Selbstbewusstsein und ihren Handlungskompetenzen zu stärken, ihnen Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und ihnen Lösungs-Strategien für eine gelingende Risikominimierung aufzuzeigen, dies wird auch in den kommenden Jahren unsere Aufgabe sein.“

    Diese einmalige Chance haben Sie vertan.

  4. @ michèle:
    hast recht – heut morgen war die seite bei der aidshilfe.de noch da … das pdf steht noch online …

  5. ACHTUNG!
    die veröffentlichung dieses papers war vor zwei wochen geplant und hat mit dem meeting von gestern nichts zu tun. an einer stellunganahme , resultierend aus dem meeting, wird noch gearbeitet!

  6. @ Michèle:
    und die datumsgleichheit und zeitliche koinzidenz mit gestern sowie den beteilgten ist zufall? das würde mich wundern wenn es nichts mit dem gestrigen meeting zu tun hat … aber nun, warten wir ab …

  7. tja . . . emails sind raus – briefe sind raus . . .

    sind mir n bischen zuviel zufälle . . .

  8. die stellungnahme der bzga ist inhaltlich mit der von der dah identisch . . .und unter dem heutigen datum 27.2.2008 eingestellt.

    soviel zufall kann s gar nicht geben

    Im Laufe eines tel gespräches das ich heute um 15.50 mit der pressesprecherin der BZgA Frau Dr. Marita Völker-Albert führte bestätigte Sie mir das die Stellungnahme heute von der BZAG als Ergebnis des gestern stattgefundenen runden Tisches in Berlin eingestellt wurde.

    Der zuständige Verantwortliche für die Abteilung HIV und AIDS der BZgA Dr Wolfgang Müller ist heute nicht erreichbar . . .

  9. Ganz offensichtlich haben DAH, RKI und BZgA beschlossen, dass die Angst als stillschweigend genutztes Mittel der öffentlichen Prävention auf keinen Fall abhanden kommen darf.

    Dass der besser informierte Teil der Zielgruppen von der Faktenlage Wind bekommt, ließ sich wohl nicht vermeiden.
    Aber jetzt soll offenbar ein Damm errichtet werden, damit der große Rest und insbesondere die Allgemeinbevölkerung nicht von dem erfährt, was Volker Gebhardt (in: „Die Welt“ v. 7.2.08) „fast ein gesundheitspolitisch gehütetes Geheimnis eingeweihter Fachkreise“ nennt.Er fügt an, die EKAV habe „sich nun mutig entschlossen, diese für Laien bedrückende Unsicherheit zu beenden.“ („http://www.welt.de/welt_print/article1641222/Ist_Safer_Sex_ueberfluessig.html)

    Ob es „mutig“ ist wenn eine Kommission ihre Pflicht erfüllt, nämlich ehrliche Prävention zu betreiben, sei dahingestellt.
    Jedenfalls hat diesen „Mut“ die DAH offenbar für ein paar Tage auch gehabt, nämlich als die verschiedenen ExpertInnen von Bundesgeschäftsstelle und Verband den Text der vielgenannten Vorstands-Rede für den Parlamentarischen Abend erarbeitet haben.

    Dieser Text traf dann – wie zu erwarten war – bei einigen anwesenden GesundheitspolitikerInnen der Regierungsparteien ganz offenbar auf Widerwillen und Unverständnis (Frau Staatssekretärin wirkte höchst verärgert, und unser alter Freund J.Spahn, CDU, verließ eilig den Saal). Hier dürfte dann wohl auch der Grund zu suchen sein, dass die DAH umgehend von BMG/BZgA „zurückgepfiffen“ wurde.

    Die Frage ist nur, warum die DAH springt, sobald die „Besorgnis-Zentrale“ pfeift – und zwar ohne Not und wider besseres Wissen. Offenbar denken einige tatsächlich, die Aidshilfe sei eine Abteilung des BMG.

    Jetzt soll also die Devise gelten:
    „Das ist zwar wissenschaftlich alles richtig und korrekt, aber man darf das nicht öffentlich sagen, weil dadurch die Prävention bedroht wird!“

    Das Gegenteil ist richtig:
    Wenn die wissenschaftlichen Daten klar machen (und das tun sie schon länger!), dass die Ansteckungsgefahr deutlich geringer ist, als landläufig (auch unter Positiven) angenommen wird, dann sind das Informationen, die nicht nur hinter verschlossenen Beratungstüren kommuniziert werden sollten, sondern öffentlich!
    Denn erstens sind diese Fakten für viele Positive eine Ent-Ängstigung und ungeheure Entlastung, und zweitens kann dadurch endlich der Diskriminierung und Stigmatisierung in der Gesellschaft der Nährboden genommen werden:

    „Der Makel der Infektiosität wird verblassen (…) Die Gesellschaft wird über kurz oder lang ihre Akzeptanz verstärken, wenn das Stigma der Ansteckungsgefahr entfallen ist.“ („Die Welt“ v. 7.2.08)

    Natürlich ist diese Ent-Ängstigung nicht das Ende der Vorsicht, und kompetentes Risikomanagement ist dadurch sogar nötiger denn je!
    Wer aber in dieser richtigen und hoch erfreulichen Entwicklung vorrangig eine Gefahr für die Prävention sieht, scheint Angst als ein Mittel der Prävention zu schätzen und „Angst vor dem Angstverlust“ zu haben.

    Es ist aber nicht Aufgabe der Prävention, durch Angst ein bestimmtes Verhalten zu erzeugen oder den Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie sich verhalten sollen.

    Aufgabe von Prävention ist, Menschen zu befähigen ihre eigenen Entscheidungen selbstbestimmt und informiert treffen und umsetzen zu können, und ihnen dafür niedrigschwellig umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen.

  10. laut tel auskunft der lady am telefon bei der dah . . . die vorstände der dah waren heute auch nicht erreichbar . . . „sie sind in besprechungen“ . . . carmen vallero – die pressesprecherin ist morgen wieder erreichbar . . . sie arbeitet nicht jeden tag lt aussage der tellady . . . teilzeitstelle wie ich es verstanden habe . . .

  11. also
    nun brauchts die aktivisten.
    da ist druck im spiel.
    und abhängigkeiten bestehen.
    da müssen die unabhä ngigen ran.
    forza, ihr seid nicht alleine.
    die professionlaliierung hat die hanglage verändert, die abhängigkeiten auch.
    die struktur bei euch ist eine, die wir in der schweiz so nie hatten.
    nur ganz ganz ansatzweise.
    ihr seid verbandet-vernetztwerk und wegintegriert.
    aber die dah ist eine dienstleistungs-unternehmen geworden. und der spagat ist immer schwieriger und vielleicht auch nicht sinnvoll.
    wenn es möglich ist die nach wie vor vorhandenen guten „kräfte“ in der dah zu motivieren, dass sie bleiben und wirken,
    kann eine unabhängige kraft daneben mehr bewirken.
    ran an den speck- die zeit ist gerade schön reif. genug ausgeruht
    ;-))

    michèle

    die östreicher sollten dann auch noch geküsst werden, die verwechseln märchenwelt mit geschichte, und schlafen den dornröschenschlaf in siss’s fussstapfen.

  12. hallo michèle

    das problem mit den „aktivisten“ ist das es keine „aktivisten“ (im sinne von act up – – mehr – gibt. posithiv und hetero ist eine innerhalb der dah und somit der dah zugehörig . . ja . . stelle . . eine „ein mann show“ rufen sie morgen an – dann wird jemand da sein der mit ihnen reden kann. lt aussage der netten tel lady der dah von heute.

  13. Auf dem Gipfeltreffen in der DAH wurde verantwortlich und differenzierend über hetero- und homosexuellen Sex gesprochen und die wissenschaftliche Datenlage geklärt. An einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen wird noch gearbeitet. Soll zeitnah kommen. Die Schweizer Aussagen wurden – so weit ich weiss – anerkannt. Für schwulen Analverkehr liegen keine entsprechenden Daten, die die Botschaft Analverkehr ohne Gummi bei sART ohne weitere sSTI bei einer informierten gemeinsamen Entscheidung beider Partner begründen würden, vor. Hier wird aber dringender Forschungsbedarf angemeldet. In der freien Wildbahn gelten sowieso die alten Botschaften, auch bei den Eidgenossen. Für den Oralverkehr mit Spermaaufnahme werden aber weitere entlastenden Botschaften kommen. Das aus informierter Quelle. Also halblang machen.

  14. alf, das ist mir bekannt. warum aber wurde diese mitteilung ausgerechnet gestern aufgeschaltet, heute zwischenzeitlich entfernt und dann wieder online gestellt?

  15. dennis
    die „“ bei den aktivisten und aktivistinnen sind nicht zementiert noch zu zementieren! schon gar nicht was das echt angeht. auch da ist bewegung und entwicklung drin. zudem gibts alte hasen, und junges federvieh, wenn wir von einer heterogenen menschengruppe ausgehen und dann ist da sehr vieles möglich, oder?

  16. wie auch immer.

    ein sehr unglückliches und verwirrendes timming, das zum denken einlädt.
    ich kann mir schlecht vorstellen, dass da einfach ein zufall namens lapsus ( oder umgekehrt!) am werke ist.
    das wiederaufschalten ist da irgendwie des guten zuviel, für meinen geschmack.

    ausschliessliches leise denken finde ich persönlich kein mittel für veränderung.

  17. @ Alf
    @ Michéle

    Dass auf dem „Gipfeltreffen“ verantwortlich gearbeitet wurde, sollte selbstverständlich sein.
    Ebenso, dass die Klärung der fachlichen Details hoffentlich sinnvolle Ergebnisse bringt und hier nicht sachgerechte Prävention aus politischen Gründen erschwert (wie schon öfters bei „brisanten“ Themen).

    Das wirkliche Problem liegt doch (bisher) nicht in dieser Arbeit der Formulierung einzelner neuer Botschaften, sondern eher in der Frage, ob die den Botschaften und Einschätzungen zu Grunde liegenden Fakten (drastisch verringerte Infektiosität von Positiven unter erfolgreicher Therapie) öffentlich deutlich kommuniziert werden.

    Und ob der Aidshilfe Steine in den Weg gelegt werden bei ihrer Aufgabe, umfassend zu informieren und Hilfestellungen zum kompetenten Risikomanagement zu geben, also z.B. im Rahmen der kommenden MSM-Kampagne niedrigschwellig umfassende Informationen in Broschüren u.ä. produzieren zu „dürfen“.

    Wenn ich aber das Schwadronieren von „unveränderter allgemeiner Gefährdungslage“ lese, dann habe ich daran zur Zeit begründete Zweifel.

  18. (das mit der Internet-Seite der DAH dürfte sich nach meiner jahrelangen leidvollen Erfahrung mit selbiger tatsächlich in technischen Unzulänglichkeiten begründen…)

  19. @Matthias

    bleibt die Frage offen warum die BZgA das gleiche Statement heute nachmitag reingestellt hat. Soviel lack of communication is n bischen viel für meinen geschmack . . . . .

    und nicht zu vergessen selbst wenn das statement vor zwei wochen reingestellt werden sollte – die diskriminierung der heterosexuellen hiv positiven bleibt eine tatsache wie es auch eine tatsache ist das die prinzipien des leitfadens einfach nur eine verhöhung aller heterosexuellen hiv positiven gleichkommt.

  20. Ihr Guten!
    Nun lasst mal die Kirche im Dorf. Wenn ihr wirklich ernst genommen werden wollt, dann versachlicht die Diskussion.
    Nein! Die Heteros werden nicht diskriminiert. Tut mir leid. Und ihr mir auch.
    Man kommt wirklich nicht weiter, wenn man jahrelang ausgetretene Argumente reanimiert.
    Drum: Durchatmen, gaanz langsam, ruhig werden und : denken!

  21. Es ist ein Jammer, die Mutlosigkeit und Unbeholfenheit dieser Selbsthilfeorganisation zu sehen. Vielleicht haben die politisch Verantwortlichen das Thema und die Bedeutung für Menschen mit HIV/Aids einfach unterstützt. Im schlimmsten Fall ist es ein Zeugnis für die innere Geisteshaltung, die die eigentliche „Interessenvertretung“ der DAH entlarvt: Sie agiert nur als verlängerter Arm der politischen Bürokratie. Mit der ersten schriftlichen Stellungnahme zum Thema EKAF hat die DAH leider viel Vertrauen erschüttert und sich nur gemein mit der politischen Sache der stigmatisierenden Bedenkenträger und dem Präventions-Paternalismus à la BZgA und BMG gemacht.
    Das sollte man der DAH nicht durchgehen lassen. Dieses eine mal nicht! Sie mag am finanziellen Tropf der Politik hängen, aber nicht auf Kosten der Menschen mit HIV/Aids in diesem Land.

  22. Es ist natürlich ärgerlich, dass die Bedeutung der neuen Bewertung der Viruslast für Positive, egal ob hetero oder homo, im Statemant nicht stattfindet.
    Das kann man kritisiern. Muss man aber immer den jahrelangen Frust über wasweißichnicht mitschleppen?
    Da kocht doch der ine oder andere seinaltes Süppchen…

  23. @ der Stinker

    Dass die neue Bewertung „nicht stattfindet“ ist nicht ganz richtig: die hatte ja bereits stattgefunden (die DAH sprach vom Paradigmenwechsel) und wurde jetzt mit dem soldatisch-markigen „die allgemeine Gefährdungslage ist unverändert“ wieder demontiert und damit (öffentlich) dementiert…
    Um im Bild mit der Kirche und dem Dorf zu bleiben: der Pastor hat zwar zur Messe geläutet, aber dann auf den Altar geschissen 😉
    Versachlichung ist ok, aber dabei bitte nicht betriebsblind werden.

  24. Die gemeinsame Empfehlung ist noch nicht das letzte Wort:

    „Wir sind nach dem Gespräch, das durch die Unterstützung der BzgA ermöglicht wurde, zuversichtlich, dass wir zu den Münchner AIDS-Tagen (zu Gast in Berlin) einen Entwurf einer „deutschen“ Erweiterung der Präventionsbotschaften fachlich diskutieren können. Aufgrund der Aktualität des Themas „Viruslast unter der Nachweisgrenze und Präventionsbotschaften“ wird es voraussichtlich am Freitag, dem 14. März, im Rahmen der Münchner AIDS-Tage einen von der Aids-Hilfe Schweiz und der Deutschen AIDS-Hilfe gemeinsam organisierten Workshop geben (9:00 Uhr – 10:15 Uhr). “ (c) DAH (http://www.aidshilfe.de/index.php?id=11303&sessionLanguage=de&sessionCountry=DE)

    Also weiter abwarten…

  25. Sorry, Dennis hat es auch schon gepostet, doch mein IE hat es mal wieder nicht angezeigt :(, aber zumindest besteht Hoffnung,
    lg Kalle

  26. Die Deutsche AIDS-Hilfe (Wilhelmstraße 138, Kreuzberg) veranstaltet am 13.3. um 19 Uhr eine Dis-kussionsrunde zum Thema „Positiv und negativ – Wie leben HIV-diskordante Paare heute?“. Mit dabei: Pietro Vernazza (EKAF, angefragt), Martin Dannecker (Sexualwissenschaftler), Bernd Aretz (HIV-Selbsthilfe-Aktivist) u.a., Moderation: Holger Wicht

    Die Veranstaltung wurde angekündigt in der März Ausgabe der Siegessäule, die auch inhaltich berichtet, Überschrift

    „Nicht übertragbar“
    http://www.siegessaeule.de/universum.shtml

  27. Claudia Corsten Referentin im Referat Maßnahmen zur Aidsprävention der BZgA

    . . . hier ihre Selbstdarstellung auf http://www.welt-aids-tag.de/blog/blogger/profil.php?bid=1

    „Ich blogge zum WAT, weil ich unserer Gemeinschaftsaktion ein Gesicht geben möchte. Sie ist für mich nicht „nur ein Job“, sondern persönliches Anliegen. Ich würde mir wünschen, dass wir mit dieser Aktion und dieser Seite neue Aufmerksamkeit für das Thema HIV/Aids schaffen und Prozesse der persönlichen Auseinandersetzung anregen können. Dass wir Diskussionen anstoßen und möglichst viele Menschen motivieren, sich selbst und andere zu schützen und aktiv solidarisch zu sein. Mit meinen Blog-Beiträgen möchte ich Blicke „hinter die Kulissen“ ermöglichen und mir wichtige Erlebnisse und Gedanken im Rahmen dieser Kampagnenarbeit weitergeben.“

    setzte am 4.März 2008 folgendes Posting ab

    Claudia Corsten / 04. März 2008, 08:33 Uhr

    Eine gemeinsame Stellungnahme von BZgA, RKI und DAH zur Veröffentlichung der Schweizer liegt inzwischen vor. Zu finden unter http://www.gib-aids-keine-chance.de/aktuell/index.php

    http://www.welt-aids-tag.de/blog/eintrag.php?eid=58

    * * * * * *

    Bei solch einer Stellungnahme frage ich mich ernsthaft ob „Gesund zu bleiben“ ein erstrebenswerter Zustand ist.

    P.S.
    . . . . . erwähnte ich hier oder anderswo die Tatsache das HIV Positive ein
    Problem mit dem Immunsystem haben und nicht mit dem Kopf?

  28. @ Dennis:
    also mein lieber, ich erachte für mich persönlich selbstverständlich als erstrebenswert, gesund zu bleiben – und respektvoll mit einander umzugehen und -wo immer es geht nicht-polemisch- für die sache zu streiten

  29. @ulli

    . . . das zauberwort ist miteinander . . und das sehe ich auf der politischen ebene – bzw den beschlüssen die politiker treffen bei weitem nicht. genauer gesagt ist das gegenteil der fall. respekt ist mehr als nur ein wort – respekt muß sich an taten – am handeln messen lassen. und da hängt es ganz gewaltig.

    hier unterscheiden wir uns erheblich . . . sollte mein standpunkt diesbezüglic für dich – in deinem blog ein problem sein so habe ich kein problem hier eine zäsur meinerseits zu machen.

  30. @ Dennis:
    ach dennis, was ist denn in dich gefahren? nein, natürlich sollst du hier keine zäsur machen, du bist ein stets willkommener leser und geschätzter kommentator (dachte das weißt du)
    ich wollte doch nur betonen, dass ich es produktiver finde, miteinander wege gemeinsamer zielerreichung zu suchen, zu diskutieren. und ich denke da unterscheidne wir uns doch gar nicht so arg, gell?
    lg

  31. Vielleicht darf ich, ohne die aktive Diskussion stören zu wollen, meinen Senf dazu geben.

    Ich möchte ohne Gummi ficken/gefickt werden! Die Betonung liegt auf ‚möchte‘ und der Satz ist nicht provokativ gemeint.

    DAH, BZgA , RKI und Anverwandte (leider auch die Medien und manche Blogger) erwecken den Eindruck, als sei Sex ohne Gummi das schlimmste, verwerflichste, ja gar unmoralischte überhaupt. Dabei, schaue ich in Studien und Cirkulare, gewinne ich sehr schnell die Erkenntnis, dass den (halb-)offiziellen Stellen gar nicht klar ist, dass es neben AV und OV auch noch anderen Formen des Sexes gibt. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass diese Stellen die Adressaten ihrer als Präsventionsarbeit getarnten Publikanden schlichtweg für doof halten. Das führt dann zu der unzulässig vereinfachten Präventionsbotschaft ‚Kein Sex ohne Kondom‘.

    Vereinfachungen sind mir zuwider. Und ich bin nicht bereit mir von irgendeiner staatlichen oder semi-staatlichen Stelle vorschreiben zu lasssen, wie meine Risikoabwägungen auszusehen haben. Diese Risikoabwägung möchte ich vielmehr selber vornehmen. Dazu brauche ich Fakten. Und es ist die verdammte Aufgabe der BZgA für Aufklärung zu sorgen – daher der Name! Allerdings scheint der Umgang mit der Schweizer Studie, die zwar nicht auf absolute Gewissheit gestützte Erkenntnisse vermittelt, aber doch sehr sorgfältig begründet und zurück haltend formuliert ist, eher auf vertuschen und vernebeln ausgerichtet zu sein.

    Das Verhalten der erwähnten Stellen ist diskriminierend. Nicht in dem Sinne, wie Dennis es oben beschrieben hat. Vielmehr werden die Menschen diskriminiert, die aufgrund weitgehend (absolute Sicherheit zu verlangen würde bedeuten, das Wesen des Risikomanagements nicht verstanden zu haben) gesicherter Erkenntnisse selbst darüber entscheiden wollen, ob sie beim Sex ein Kondom benutzen wollen oder nicht, ober ob und mit wem sie sexuellen Praktiken, bei denen ein Kondom naturgemäß keinen Schutz bietet, ausüben wollen oder nicht.

  32. @ TheGayDissenter:
    danke für den ’scharfen senf‘ 😉 … und das zurechtrücken
    das was du erwähnst ist genau das,was erforderlich ist: zutreffende und verständliche informationen bereitstellen, damit jeder individuell selbst seine risikoabwägungen treffen und über sein verhalten entscheiden kann. das recht der abwägung und entscheidung verbleibt immer beim einzelnen – und damit ist auch das recht vorbehalten, sich etwaig auch einmal ‚ungesund‘ oder ’sich riskierend‘ zu verhalten

  33. @THE DAYDISSENTER
    @Ondamaris
    Die BZgA ist für die Allgemeinbevölkerung zuständig; abhängig von Ihr arbeitet die DAH. Die letztere kann glaube ich mehr als sie darf. Siehe auch die Rede der Vorstandsfrau, die hier auch dokumentiert ist. Dannecker schreibt dass Prävention lebensnah und lebenspraktisch sein muss. Das ist eine Kondomdiktatur auf jeden Fall nicht.

  34. @ Alf:
    Zustimmung – in der dah wird mehr an begrüßenswerten dingen gedacht und konzipiert als „von oben“ gewünscht ist / seinen weg in die realisierung findet, leider.
    deswegen fände ich es ja auch spannend, mit vereinten kräften zu schauen, wie man diesen progressiven kräften den rücken stärken kann

  35. Vielleicht kann man ja auch mal einigen Leuten ein bisschen Feuer unterm Arsch machen. Da böten sich doch als nächstes die Jägertage in Berlin an. Oder Bittbriefe ans Gesundheitsminsterium. Eine Demo: Jute Prävention statt Plastik! Wir sind das Volk! Wir wollen mehr als nur Kondome.
    Verdammt scharfer Senf! 😉 😉 😉 LoL

  36. @ Alf:
    ‚Feuer unter’m Arsch‘ – das erinnert mich frappierend an alte ACT UP – zeiten 😉
    „Jute Prävention statt Plastik“ – lach, der is gut, das müsste man aufgreifen… gerade wo ulla doch öcher platt versteht … 😉

  37. Sehr gern, hab´nix dagegen! Ob unsere lebensfrohe Aachener Printe überhaupt weiss, dass gerade alles schief läuft? Am WAT hat sie sich jedenfalls ganz schön was zusamengestottert. Von den „chch“ Homosexuellen, die jetzt außer Rand und Band sind. Sogar die älteren infizieren sich, die es doch eigentlich besser wissen müssten. Hat sie wirklich gesagt. Wer bringt sie eigentlich auf den neuesten Stand??

  38. *verwirrt*

    Jute? Dat is doch dat Zeuch wat ma‘ in demm Däääälmäääääänhorscht ma‘ in nem jroßen Stiiel fabriziert wurde? Un‘ dat is jot fför die Prävenzjohn?

    Und bitte, was sind die Jägertage?

  39. Das kommt dabei ´raus, wenn alte Herren von längst vergangenen Kriegen („act up“) erzählen: keiner versteht mehr was…

    Mal im Ernst: es ist wirklich eine gute Frage, wer der lieben Ulla mal ein bischen was aus der Wirklichkeit erzählt. Ihre cholerische Staatssekretärin wird das wohl genausowenig machen wie der ewigwährende Dr. Müller-Müller in der „Besorgnis-Zentrale“.
    Kennt vielleicht jemand den Friseur von der „Printe“?

    Und: natürlich kann die DAH „mehr als sie darf“ (Alf), schließlich hat sie in Ihrer Bundesgeschäftsstelle (zum Teil) hochkarätige Fachleute sitzen.
    Die Frage ist doch, wie kriegen wir diesen Aids-Hilfe-Verband (mit allen seinen Organen, Mitgliedern und Amtsträgern) dazu, sich daran mal wieder zu erinnern und endlich wieder können zu wollen – zur Not auch ohne die väterliche Erlaubnis der staatlichen Aufsicht.

  40. @ TheGayDissenter:
    JAAA 🙂 jute kam mal aus dieser traurigen ‚industriestadt im grünen‘, der die welt so viel erstaunliches zu verdanken hat ;-))
    jut verstanden 🙂

    die ‚jägertage‘ – wieder so ein ‚insider‘: nick-name für die münchner aids-tage, eine aidskonferenz, die eigentlich in münchen dieses jahr jedoch (am kommenden we) in berlin stattfinden (geleitet von … ja, dr. hans jäger

    @ all:
    diese berechtigte frage führt zu der bitte, möglichts verständlich zu diskutieren, und solche ‚insider‘ zumindest zu erklären … (ich weiß, ich faß mir selbst auch gerade an die eigene nase…)

  41. @ Matthias:
    ja, diese älteren herren, echt furchtbar …

    in sachen printe zustimmung – wie packen wir’s an?

    in sachen dah dito, s.o. – heißt u.a. (auch hier) versuchen solidarisch konstruktiv zu diskutieren

  42. in sachen jute statt plastik…naja da denk ich ganz gelassen an den weihnachtsbaum geschmückt mit antibabypillen und dem fröhlichen gesang: ihr kinderlein kommet, oh kommet doch all…da hat so jedeR seine eigenen assoziazionen.

    ehm, und zum frankfurter fall folgendes. es hat schon etwas mehr gewicht in meinen augen, denn vernazza und co. haben klar geäussert, dass eben ein solcher fall bis heute nicht vorliegt. jegliche fälle, die in den vergangen jahren danach ausgesehen haben, wurden genaustens untersucht und erwiesen sich jeweils als infektion, die nicht-im-serodifferenten-partnerschafts-setting-unter-therapie entstanden ist.
    nun gut, auch die eindeutige abklärung der virenstämme hat natürlich seine tücken, und die progressiven forscher, wie vernazza, werden darauf hinweisen, dass es nicht möglich ist ganz genau zu sein, denn es kann ebensogut sein, dass die beiden das virus vom gleichen dritten “ haben“…jedenfalls nach meinem verständnis dieser komplexen geschichte rund um virenstämme und identifikation der ansteckungs-quelle!

  43. und verflixt……ich kann nicht an die jägertage kommen, das fuchst mich gewaltig
    ;-))

    übrigens: der begriff war nicht schwer zu erraten, jedenfalls nicht für out-sider aussereuropäischer deutsch-sprachiger abstammung.

    zum inner-schweizerischen wortspiel, sage ich nichts ohne meinen anwalt!
    wünsche euch einen sonnigen tag!
    michèle

  44. @ Matthias
    Ich check das mit dem Frisör. Gute Idee. Wir müssen nur aufpassen, dass sie da nicht die Apotheken-Umschau in die Finger kriegt. Bei der Lektüre will sie nicht gestört werden.

    @ Ondamaris
    Was heisst denn da ältere Herren? Wenn Mutti wüsste, dass ich bei ondamaris surfe, muss ich wieder den ganzen Samstag im Garten arbeiten. Toll.

    @ Michele
    Schade, dass Du nicht auf den Jägertagen bist! Das inner-schweizerische Wortspiel bist Du uns trotzdem noch schuldig! Oder kann wer anders helfen…kicher

  45. apropos Jägertage: ich schlage vor, wir „ondamaris“-Kommentatoren rotten uns da mal zu einem satelite-meeting zusammen – ganz anonym (wir werden uns ja an den wissenden Gesichtern erkennen 😉

    (war ein Scheeeheeerz!)

  46. Am Lächeln wohl eher (kein Scherz). Die Besorgnisfraktion erkennen wir an den Stirnfalten und den blutigen Lippen (vom drauf beissen) und dem hektischen „Fang den barebacker“-Blick.

  47. zum kugeln vor lachen, alf, aber vergiss nicht die tele-wisch-und-weg – fraktion

    zum frühstück, mit dunkler sonnenbrille, freitagfrüh? 7.30h?

    und was bitte sind „chch“ homosexuelle? siebenschläfer?

  48. @ Michèle:
    also – weihnachtsbaum mit antibabypillen geschmückt … das könnte doch der trend der kommenden winter-saison werden 😉

    @ Alf:
    ach gartenarbeit? – da könnt’ste mir über ostern gut bei helfen 😉

    @ all:
    ja … solch ein ’satelliten-meeting‘ fänd ich auch angenehm … und vielleicht dient’s dem fortschritt. gut, ich werd dann auch mal wieder ein lächeln aufsetzen … damit wir uns erkennen ;-))
    ich denke wir sehen uns freitag morgens …

  49. @ Michèle
    Das mit dem „chch“ war ganz scharfer Senf: Unsere grundgute und bodenständige aber ahnungslose Ministerin hat einen bösen, ja, man kann sagen: chronischen (oops!), Stockschnupfen. Und immer wenn Sie etwas ihr Fremdes (hier: unbekannte und mysteriöse Welten mann-männlicher Begegnungskulturen) ansprechen muss, dann macht sie so ein süßes nasales „chch“ vorher. Zum Dahinschmelzen. Mehr Info bei:
    http://gesund.org/krankheiten/stockschnupfen.htm
    Ich möchte aber hier, bei aller Liebe, keinen Stockschnupfen-Blog. Also lassen wir es dabei. Bitte!

    @ Ondamaris
    Gartenarbeit? Vergiss es! Ich liebe betonierte Parkplätze! Zement gibts im Baumarkt. Zum Fegen komm ich dann gern. Nach Ostern, leider.

    @all
    Bitte unauffällig lächeln!Sonnenbrillen geht gar nicht!
    Man weiss ja nie, ob die Besorgniszentrale hier mitliest und ihre Häscherinnen und Häscher (Jawoll!) aussendet!Das könnte ein böses Erwachen geben: Verschleppt nach Österreich im Ganzkörperkondom! Der Oberpräventionsrat Amort und Stülpi warten schon! Da ist Schluss mit Lustig. sART können wir uns dann dauerhaft abschminken.

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