Viruslast-Methode ist Mist – sagt ACT UP Paris

Sich seine Sexpartner nach HIV-Status auszusuchen, sei gefährlich, ebenso die Viruslast-Methode, sagt ACT UP Paris – in großflächigen Anzeigen in Paris.

Rosa und schwarz gehaltene Anzeigen warnen seit Ende Juni in Paris. Seinen Sexpartner nach dem HIV-Status auszusuchen sei nutzlos und gefährlich, sagt dort die Aids-Aktionsgruppe ACT UP Paris. Ebenso gefährlich und falsch sei es, seine individuellen Präventionstrategien nach der Viruslast zu richten.

Je baise sans capote ...
Je baise sans capote ...

„Ich ficke ohne Kondom, weil … oops, ich bin HIV-positiv!. Einzig das Kondom schützt!“

sous tritherapie efficace ...
sous tritherapie efficace ...

„Unter wirksamer Kombinationstherapie … riskiere ich es, meine Sexpartner zu infizieren“

Die Propagierung der Viruslastmethode für individuelle Strategien des Schutzverhaltens fördere nur die Bereitschaft, Risiken einzugehen, meint ACT UP Paris.

Erst jüngst hatte es in Frankreich Wirbel um die Aids-Empfehlungen gegeben: Die französische Gesundheitsministerin widersprach einer Empfehlung ihrer Aids-Experten, Therapie als Mittel der Prävention zu sehen. Nur Kondome schützen, meint die Ministerin – gegen den Rat des französischen Nationalen Aids-Beirats (Conseil national du Sida).
Dieser war vorher seiner Stellungnahme u.a. zu dem Schluss gekommen, in hochwirksamer antiretroviraler Therapie liege ein hohes Potenzial hinsichtlich HIV-Übertragung und Prävention. Auch antiretrovirale Therapie haben ihren Platz in der individuellen Schutzstrategie.

ACT UP Paris stellt sich mit seiner neuen Kampagne gegen die Einschätzung des französischen Aids-Expertenrats CNS (Centre National du Sida), sowie zahlreicher internationaler Experten – an die Seite der konservatioven französischen gesundheitsministerin, die beenfalls meint, nutr Kondome schützten.

Selbst die Welt-Gesundheitsorganisation WHO hingegen hatte erst jüngst betont

„There is little doubt that ART has preventive effects …“

Die Deutsche Aids-Hilfe hatte bereits im April 2009 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie u.a. zu dem Schluss kommt “Unsere bisherigen Safer-Sex-Botschaften werden durch diese Aussage sinnvoll und wirksam ergänzt; in der Prävention eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten.”

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weitere Informationen:
ACT UP Paris 25.06.2009: Act Up-Paris lance une campagne sur la prévention gay et adresse une lettre ouverte à l’INPES
tetu 02.07.2009: Prévention, sérotriage… Act Up-Paris contre les idées reçues
WHO Bulletin Juli 2009: Preventing HIV transmission with antiretrovirals
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ACT UP Paris versucht, mit grellen Anzeigen die Uhren zurück zu drehen.

Es ist schon bizarr, immer wieder neu zu erleben, dass eine Organisation, die insbesondere auch als engagierte Interessenvertretung von und für Menschen mit HIV entstand, sich zu einer beinahe stalinistisch anmutenden konservativen Präventionsagentur gewandelt hat.
Selbst der (von der Gesundheitsministerin zurück gepfiffene) AIDS-Expertenrat Frankreichs kommt zu dem Schluss, eine Viruslast unter der Nachweisgrenze senke die HIV-Übertragung drastisch, und dies müsse auch gesagt werden. Sollte es ACT UP Paris zu denken geben, dass selbst Virologen und Infektiologen inzwischen anders zur Viruslast-Methode denken?

Nach vorne denken, statt rückwärtsorientiert zu handeln – das sollte eigentlich Ansatz von ACT UP sein …

15 Gedanken zu „Viruslast-Methode ist Mist – sagt ACT UP Paris“

  1. ich habe dies bereits am convention national in paris anfang juni letztes jahr vernommen und erfahren. ich durfte dort einerseits das „swiss-statement“ präsentieren, als auch die position von LHIVE dazu.
    bei der diskussion hatten act-up vertreter die wissenschaftliche evidenz in frage gestellt, bzw verneint, eines der argumente war viral load im blut ist nicht gleich viral load in samen- und vaginalflüssigkeit.
    ich hatte damals deutlich auch selbststigma wahrgenommen und die angst vor ent-solidarisierung.
    ein markantes argument war denn auch: es gilt nicht für alle, also gilt es nicht!
    erschreckend fand ich dabei vorallem auch, dass ich menschen mit hiv und aids begegnet bin, die nach der veranstaltung mir hinter vorgehaltner hand gedankt haben für meinen speech zum thema, sich aber fürchteten dabei „erwischt“ zu werden von act up. ( was sich in mexiko übrigens wiederholte!)
    trotzdem muss deutlich gesagt werden, dass the warning eine der ersten organisationen in frankreich war, die sich da anders positionierte.
    act-up scheint auch mit aides grösseren zwist zu haben, und ihnen unverantwortlichkeit etc vorzuwerfen. für act-up gibt es keine individuellen strategien, kein risiko management das nicht „condoms for ever“ heisst!

  2. @ michele:
    das arguemnt „es gilt nicht für alle, also gilt es nicht“ bzw. die befürchtung der entsolidarisierung sind ja auch durchaus abwägens- und bedenkenswert. dürfen aber m.e. kein argument generell gegen das statement sein.
    diese angst „von act up erwischt zu werden“ berichten mir pariser bekannte auch … darauf wollte ich leise deuten mit meinem kommentar … act up paris geriert sich immer mehr als selbsternannte hiv-gesundheitspolizei – ein äußerst schwieriger ansatz …
    und – the warning ist einfach spannend – die schätz ich auch!

  3. vielleicht soote mensch den pariser act upler/innen einfach den namen aberkennen. weil: silence=death. und letztlich haben sie mit ihrem ansatz nichts verstanden. er geht aus und führt zu unmündigkeit und letztlich finsterem mittelalter.

  4. Act-Up Paris ist und bleibt grauenvoll, wie rund um den Globus festgestellt wird. Hier von der Homepage der TAC Treatment Action Campaign, Südafrika, vor einem Jahr:

    In defence of rational AIDS activism: How the irrationality of Act Up Paris and others is risking the health of people with HIV
    24 July, 2008 – 17:15 — moderator

    TAC Treasurer Nathan Geffen and ARASA’s former Regional Treatment Literacy Coordinator Gregg Gonsalves have recently co-authored an article describing the irrational actions of Act Up-Paris and some other organisations in recent years. Geffen and Gonsalves argue that the irrationality of these groups threatens the development of new treatment and prevention technologies for people with HIV and undermines scientific research programmes in developing countries.

    You can download a copy of the article here.

    The article was recently published in the Autumn issue of the Journal of the Southern African HIV Clinicians Society. Please note that there might be slight editing differences between the version of the article available here and the published edition.

  5. Was sollen die Bedenken bzgl. Entsolidarisierung? Menschen mit HIV und AIDS waren schon immer verschieden: In verschiedenen Lebenssituationen und in verschiedenen Krankheitsstadien. Auch mit Beginn der Therapierbarkeit gab es schon diese Bedenken einer Spaltung zwischen denen, die auf Therapie sind und denen, die ohne Pillen leben.

    Die Befürchtungen haben sich damals nicht erfüllt und sie werden sich auch heute nicht erfüllen.

    Es schafft keine Gerechtigkeit, wenn man alle gleich haben will. Für den einen kann gelten, was für den anderen nicht passend ist. Mehr Möglichkeiten erwägen zu können ist doch eigentlich ein Grund für mehr Gelassenheit und damit eine erfreuliche Entwicklung.

    Die Dramatisierung von ACT-UP Paris: „Nur das Kondom schützt vor AIDS. Alles andere ist Science Fiction“ ist einfach dumm, weil es nicht stimmt. Hinter der erkennbaren Sorge von ACT UP nehme auch ich ein großes Maß an Selbststigma wahr.

    Es geht doch nicht darum, die Viruslastmethode jetzt zum non-plus-ultra zu erheben. Es geht darum, sie aus der ideologischen Tabuecke zu holen und sie einzureihen in die heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

    Und wie schon immer kommt es auch heute sehr drauf an, gut informiert zu sein und den eigenen Schutz in die eigene Verantwortung zu nehmen.

  6. Solche Aussagen – Inhate wie sie Act Up Paris vertreten schaden mehr als das sie förderlich sind. So radikal wie „Gruppen“ hier Act Up in Ihrer Auffassung sein können, so radikal sollte man werden um solchen Gruppen das Recht abzusprechen sich zum Sprecher für HIV Positive zu machen. Einen Diskussionsbedarf gibt es für mich in solch einer Situation nicht.

    „diese angst “von act up erwischt zu werden”
    Solche Auswirkungen faschistoider Tendenzen sind inakzeptabel, machen traurig und sind zu unterbinden.

    Jeder hat das Recht auf Selbststigma – von hier bis zum St. Nimmerleinstag wenn s denn sein muß. Soviel Freiheit muß man ihnen – jedem zugestehen.

  7. Es ist doch der gleiche Diskurs, den wir hier schon x-mal diskutiert haben. Es geht gar nicht um das Kondom als sinnvollen Schutz vor Transmissionen, es geht um das Kondom als einen symbolistischen Marker für gesellschaftliche Konformität. Das hat mit Prävention gar nichts, aber auch gar nichts zu tun.

  8. @ alf:
    zustimmung, wieder der gleiche diskurs.
    nur bestürzend (gerade für mich als früheren act up ler), dass solcherlei von einer gruppe kommt, die glaubt sie mache bzw. sei „act up“ 🙁

  9. ACT UP ist wohl heute leider ein Haufen von Ignoranten. Denn sie wissen nicht, was sie tun…. bzw. anrichten.

  10. Hallo zusammen,

    als (ehemaliges) Mitglied des (nicht mehr existenten) ACT UP Chapters Berlin, will ich doch mal dieser etwas versteckten Heiligsprechung von ACT UP widersprechen. Es war ja nun wirklich nicht so, das die ACT UP-Chapters jemals eine einheitliche Haltung zur Prävention gehabt hätten. So hat Andreas Salmen, einer der Gründer von ACT UP Berlin, beispielsweise öffentlich für die Schließung von Dark-Rooms und Saunen plädiert. Von dem ewigen Gezerre um ACT UP San Francisco will ich gar nicht erst anfangen, die gehören ja in die Dissidenten-Fraktion hinein. Erst die Fokussierung der Medikamentenentwicklung hat eine gewissen Einigkeit geschaffen.

    Insofern bitte ich, die Wahrnehmung von ACT UP ein wenig zu erweitern.

    Die Pariser finde ich an dieser Stelle auch schon was sehr speziell. Ich hatte die Gelegenheit, auf der Retroviruskonferenz, die ja in der Woche nach der Veröffentlichung der EKAF in den USA stattfand, einige – heftige und lautstarke – Diskussionen mit den Herren zu führen.

    Sie haben im wesentlichen zwei Argumente:
    1. (Manche) Menschen mit HIV sind zu blöd zu scheißen und werden diese Informationen (absichtlich) missverstehen und sich unverantwortlich verhalten. Deshalb hätte das EKAF-Statement niemals öffentlich kommuniziert werden dürfen. Sie sind der Überzeugung, dass es – weil das Wohl der Gesellschaft auf dem Spiel steht – ethisch vertretbar ist, alle Positiven in Sippenhaft für die wenigen zu nehmen, die sich unverantwortlich verhalten. Den Aspekt der Stigmatisierung sehen sie, nehmen es aber – wegen des höheren Gutes – billigend in Kauf.
    2. Sie sind der Überzeugung, dass das Restrisiko unvertretbar hoch ist. Auf eine Debatte über die Restrisiken des Safer-Sex lassen sie sich nicht ein.

    Übrigens macht ACT UP Paris die Szene nicht erst seit der EKAF unsicher. Die Herren sprengen seit Jahren Sex-Partys (oder versuchen das zumindest) – mit Vorliebe Bareback-Partys – und zwar sowohl solche, die in Lokalen stattfinden, aber auch durchaus solche, die in Privatwohnungen stattfinden.

    Das – übrigens nur am Rande – haben der Geschäftsführer einer der größten AIDS-Hilfen in NRW und ein DAH-Vorstand auch schon ganz gerne gewollt.

    Und wenn ich mir die Argumentation von den Parisern ansehen, fällt mir schon auch auf, dass ich sowas durchaus in der deutschen Landschaft (inkl. der Positivenszene) auch zu hören bekommen.

    Also sich nicht ablenken lassen! Paris ist auch hier.

    Bernd

  11. @ Bernd:
    du hast sicher recht mit deinem hinweis, dass act upo (auch hierzulande) nicht nur aus engeln bestand und nicht nur goldene ideen hatte.

    darf ich an dieser stelle darauf hinweisen dass die kölner act up gruppe immer den untertitel „wärmer leben“ führte und sich auch als schwulenpoltische gruppe verstand ? 😉
    (mann , was hat mich die salmen damit immer aufgezogen …)

    das act up chapter in paris allerdings hat schon eine sehr bemerkenswerte entwicklung gemacht. ich kenn die fast seit ihrer gründung, aus der ferne, gelegentlich früher aktionen mitgemacht – bis sie irgendwann kippten und sich ein flügel durchsetzte. seitdem …

    nb, die (ihre) argumentation ist m.e. einfach unsäglich anti-freiheitlich …
    und der hinweis auf gewisse frühere (?) deutsche diskussionen … grins – tja „paris is burning“ fällt mir da ein … ;-))

  12. hmmmmmm . .ich hab da meine probleme mit hinweisen . . .damals . . früher . .also da war s auch kraß. klar war es das nur das bedeuted nicht das man deswegen schweigen muß wenn irgendwo jemand der gaul durchgeht. mir kommts so vor als wäre das diese typische kollektiv schuld haltung.

    gestern hat man fehler gemacht. und heute macht man auch noch fehler. wenn man fehler wahrnimmt dann gilt es dies festzustellen und zu sagen – so nicht mein lieber freund. ob here, there oder everywhere – das darf dabei keine rolle spielen.

  13. @ Bernd
    Ja, über die Aktivitäten der Pariser Bande hat uns dieser blog ja schon des öfteren informiert. Die beiden genannten Argumente zum Diskurs über die Viruslastmethode, die durch die Eidgenossen fachlich und politisch richtig kommuniziert wurde (und dann durch die DAH noch weitergeführt), irritieren mich:
    Wieso denken denn so viele, dass die jeweils anderen zu blöd sind die Verlautbarungen zu „verstehen“? Es geht doch erst mal um die Selbstsorge. Übertragung? Trauma? Man weiss es nicht.
    Viele (Fach-)Ärzte kommunizieren aber doch derweil munter weiter, dass eine Infektion bei einer VL unter der Nachweisgrenze unwahrscheinlich ist. Ohne Hinweise auf die steigende Transmissionswahrscheinlichkeit bei Pos und Neg bei Vorhandensein andere STI´s, ohne das Einfordern von regelmäßigen Untersuchungszeitpunkten usw. Das ist doch paradox.
    Auf eine Diskussion auf das Restrisiko bei Safer Sex lassen sie sich nicht ein? Selbst wenn sie größer sind als die Restrisiken bei der VL-Methode? Das kann man doch nicht ernst nehmen. Da wird die neue Realität doch systematisch ausgeblendet. Das kann man auch psychologisch erklären. Was für Ziele verfolgen denn die Herren? Hast Du mal gefragt, oder eine Ahnung entwickeln können aus Deinen Gesprächen?

  14. @Alf

    Ich empfinde die Herrschaften (oder empfand sie Anfang des Jahres) wie HIV-Positive, die in Schulen Prävention machen und einzig mit dem Bild argumentieren: Passt gefälligst auf beim Sex – oder wollt ihr so enden wie ich! (Gibts in der BRD ärgerlicherweise mehr als genug von.) Das fette Thema scheint mir SCHULD zu sein und die Unfähigkeit, sich mit sich selbst auszusöhnen. Das ist ja nichts absonderliches, diese inneren Auseinandersetzungen kennt wohl jede/r Positive – bei den Meisten gelingen sie aber irgendwie.

    Die Ärzte … jaja … Ich bin auf besagter Konferenz rumgelaufen und habe die deutschen Ärzte gefragt, was sie von EKAF halten. Sie haben insofern ähnlich reagiert, als sie auch der Meinung waren, das würde von den „Unverantwortlichen“ ausgenutzt werden. Auf Nachfrage haben sie dann zugegeben, dass es sich dabei um einen Prozentanteil von weniger als 1% ihrer Patientenpopulationen handelt.
    Nun ist der Umgang des Medizinsystems mit Infektionserkrankungen und Übertragungsrisiken genauso wenig von Logik geprägt, wie der der Allgemeinbevölkerung. Die saisonale Influenza beispielsweise produziert jedes Jahr in Deutschland zwischen 5 und 10.000 Tote – ziemlich überflüssig, weil die Impfung ausgesprochen effektiv ist. Diese Toten zählen aber weniger/wiegen leichter, als 3.000 HIV-Neudiagnosen (noch nichtmals tot), die sich darüberhinaus auch wesentlich schwerer verhindern lassen, als Influenza-Übertragungen.

    HIV geht unter die Gürtellinie – und da setzt halt das Hirn aus.

    Übrigens (nur am Rande): Das Ding mit den STI und der Erhöhung der Übertragungswahrscheinlichkeit basiert auf einer Analogie – es gibt bei HIV-positiven unter erfolgreicher ART keine veröffentlichten Daten zu Viruslasten im Blut oder den Genitalsekreten, wenn sie gleichzeitig eine STI haben. Daten gibt es bislang nur zu unbehandelten Positiven, die dann aus der Serie better safe than sorry 1:1 auf ART übertragen worden ist. Kann man machen und hat sicherlich auch Sinn bzw. lässt sich argumentieren, aber bitte nicht als wissenschaftliche Kenntnis begreifen. Hier müssen Daten her und die viel geschmähte Dildo-Studie versucht u.a. genau das.

    @alivenkickn
    Bitte mal die Brille putzen. Ich denke mal, die hier nur sehr wenig Leute in dieser Zeit aktiv gewesen sind (schätzomativ eine handvoll) und der Rest das eher vom Hörensagen oder zusehen kennt. Verklärungen und Glorifizierungen der Vergangenheit führen u.a. dazu, dass man aus gemachten Fehlern nicht lernen kann. Und: klar kann man mit Lust und Häme mit den Fingern gen Paris zeigen. Sehr berechtigt – zweifelsohne. Mein letzter Satz enthielt die Aufforderung, sich davon nicht ablenken zu lassen und sich auch sehr genau das anzuschauen, was hier vor der eigenen Haustür passiert und auch genau dorthin zu schauen und zu handeln. Sorry – Altaktivist halt …

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